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LinkedIn: Bald 10 Mio. Mitglieder im DACH Raum?!

Auch nach der Übernahme durch Microsoft: LinkedIn wächst weiter. Im DACH-Raum zählt das internationale Business Netzwerk jetzt über 9 Millionen Mitglieder, wobei rund 7 Mio. auf Deutschland entfallen. Der hiesige Rivale XING zählt im DACH-Raum rund 10,5 Mio. Mitglieder. Angesichts der bisherigen Entwicklung ist davon auszugehen, dass LinkedIn spätestens zum Jahresanfang 2017 die 10-Millionen-Mitgliederzahl überschreiten wird.

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LinkedIn wächst weiter: 7 Millionen Mitglieder in der DACH-Region

Der Kampf um Mitglieder zwischen den Business-Networks XING und LinkedIn geht weiter. Jetzt hat der US-amerikanische Marktführer verkündet, dass 7 Millionen Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz – und damit 1 Million mehr als noch vor 7 Monaten – Mitglied bei LinkedIn sind. Auch bei XING ging es in den letzten Monaten weiter aufwärts. 9,2 Millionen Mitglieder im DACH-Bereich verkündete das Hamburger Netzwerk mit den Zahlen zum 2. Quartal 2015.

Eine hübsche Infografik verdeutlicht die Entwicklung von LinkedIn in der DACH-Region seit 2009.

LinkedIn Wachstum Deutschland Österreich Schweiz

Wachstum des Netzwerkes LinkedIn in der DACH-Region. Q: obs/LinkedIn Corporation

Gedankenspiele-Lesetipps vom 10. April 2015

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Gedankenspiele-Lesetipps vom 23. März 2015

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Gedankenspiele-Lesetipps vom 26. Januar 2015

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Literatur: Das Pocketbüchlein „LinkedIn für Dummies“ im Test

Warum sollte ich LinkedIn nutzen? Und vor allem wie genau? Diese Fragen sind mir aus meinen Trainings und Coachings regelmäßig bekannt – gerade auch im Vergleich zum in Deutschland noch dominierenden Konkurrenten Xing. 

Das neue Buch von Stephan Koß im Literaturtest

Das neue Buch von Stephan Koß im Literaturtest

Praktisch, dass der liebe LinkedInsider Stephan Koß mit „LinkedIn für Dummies“ ein kleines Büchlein für die Jackentasche vorgelegt hat, das er mir netterweise zur Verfügung gestellt hat. Damit stehen künftig neben dem Büchlein von Michael Rajiv Shah (=> Hier zur Rezension) gleich zwei Guides in meinem Bücherregal – und zwei wirklich nützliche – zu einem Business-Netzwerk, das meiner Beobachtung nach hierzulande noch viel zu viele Nutzer und Unternehmen links liegen lassen.

„LinkedIn für Dummies“? Moment, da war doch was. Ja, genau, dieses Buch ist aus dieser bekannten Buchserie, die jeden wahrscheinlich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten bei seinem Weg durch Technik und Internet irgendwo begleitet hat. Hilfreich ist auf jeden Fall die Entscheidung, das großformatige Buchformat in ein DinA6-Westentaschenformat zu schrumpfen, das der Verlag berechtigterweise als „Pocketbuch“ vermarktet.

Ein Buch für LinkedIn-Neueinsteiger und Nutzer
Stephan Koß liefert einen schnellen und klar strukturierten Überblick über die Funktionsweise, den Aufbau eines Profils und die Arten der sinnvollen Nutzung des hoch komplexen LinkedIn-Systems. Auch die kostenpflichtigen Angebote wie InMails, Stellenanzeigen, LinkedIn Ads, Sponsoring Updates und die teuren Karriereseiten finden Eingang. Selbst wenn sein Fokus auf dem Einzelnutzer – also dem neugierigen Vernetzer, dem Ausprobierer, dem Jobsuchenden – liegt, erhalten gerade KMUs hilfreiche Tipps, wie sie ein Unternehmensprofil aufbauen können und dieses mit Fokus-Seiten und kleineren Werbeformaten wie LinkedIn Ads und Sponsored Updates pushen könnten.

Hilfreich für viele ist mit Sicherheit sein Kapitel über Nutzertypen: So teilt er LinkedIn-User in fünf Standardtypen ein und entwickelt für alle einen Fahrplan, wie diese das Business-Netzwerk für ihre Zwecke effektiv nutzen sollten bzw. welchen Nutzen diese aus LinkedIn ziehen könnten. Hinzu kommt, dass Stephan immer wieder gute Tipps einschleust, die ihn als LinkedIn-Experten bestätigen: Neu war für mich beispielsweise die praktische Funktion, dass man sein LinkedIn-Profil mehrsprachig anlegen kann. Zudem habe ich mich nach der Lektüre nochmals intensiv mit meinen (Sicherheits-)Einstellungen inklusive externer Anwendungen beschäftigen dürfen.

Kompaktes Büchlein mit vielen Tipps
Winziges Manko: Ich hätte mir erwünscht, dass er etwas auf die grundlegenden Unterschiede zwischen LinkedIn und Xing eingegangen wäre – also die Nutzertypen, die unterschiedlichen Ansätze, die Chancen für Privatpersonen wie für Unternehmen –, da diese Frage doch regelmäßig aufkommt. Hier muss ich wohl selbst irgendwann mal ran oder sein Blog weiterhin aufmerksam lesen ;-). Aber dies ist mein einziger kleiner Kritikpunkt.

Dass sich LinkedIn schnell verändert, dagegen kann Stephan Koß natürlich nichts. So kommt es vor, dass einige der benannten Navigationspunkte einen anderen Namen tragen, an einen anderen Ort im komplexen LinkedIn-System gewandert sind, oder dass einst durchaus hilfreiche Tools wie die InMaps inzwischen nicht mehr existieren. Ansonsten: Wer eine kompakte Einführung in LinkedIn sucht oder sein bisheriges Profil aufpimpen will – voilà!

Fakten: Stephan Koß: LinkedIn für Dummies, das Pocketbuch, 1. Auflage, Wiley-VCH Verlag, 2014

Gedankenspiele-Lesetipps vom 23-07-2014

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Gedankenspiele-Lesetipps vom 15-05-2014

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XING, ich verstehe dich nicht.

Derzeit habe ich das immer konkreter werdende Gefühl, dass XING viele kleinere und mittlere Unternehmen von seiner Plattform vertreibt – und sich damit selbst mittelfristig das Genick bricht.

Viel hat dies mit der Veränderung bei den Unternehmensprofilen zu tun, die seit Mai letzten Jahres in Kraft getreten ist. Wenn ich mir die beiden Profil-Optionen ansehe, die XING Unternehmen anbietet, so können Unternehmen heute zwischen einem Employer Branding-Profil ab 395 Euro im Monat sowie einem Gratis-Profil für Minimalisten wählen. Dabei staffeln sich die Kosten für das Employer Branding-Profil nach der Mitarbeiterzahl.

Ich frage mich gerade, wie viele Unternehmen sich künftig ein Employer Branding-Profil leisten (können). Für ein Unternehmen mit 100 Mitarbeitern wären dies im Jahr schlappe 4.800 Euro, für ein Unternehmen mit 250 Mitarbeiter bereits 6.000 Euro. Mhhhh. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist dies ein ganz schöner finanzieller Brocken, den kaum jemand in seinem HR-Budget berücksichtigt hat.

Ist kununu so relevant?
XING hebt beim Employer Branding-Profil die Vorteile von kununu hervor – als Unterschied und USP zu den bis Mai 2013 gültigen 129 Euro-Profilen. Aber ganz ehrlich: Welche Relevanz haben 10-30 Bewertungen auf kununu, die viele kleinere und mittlere Unternehmen möglichen Bewerbern zeigen können? Gerade auch vor dem Hintergrund der vielen Diskussionen und Reports über gefakte Einträge bzw. 20-30 Prozent gefälschter Rezensionen in Bewertungsportalen? Außerdem: Wenn, wie es derzeit immer häufiger geschieht, Unternehmen immer stärker ihre eigenen Mitarbeiter dazu aufzurufen, auf kununu für ihr Unternehmen zu stimmen bzw. ihre Zufriedenheit (denn wer will wohl seinen Job riskieren) auszudrücken, um ihre kununu-Noten zu verbessern: Verlieren solche Einträge damit nicht noch stärker an Glaubwürdigkeit? Und zwar gerade bei den Bewerbern, also den hier implizit angesprochenen Stakeholdern?

In unserem hübschen Nachbarland Österreich scheint die kununu-Bindung übrigens nicht gerade überragend zu ziehen. So hat Michael Rajiv Shah im Februar darüber berichtet, wie gering dieser Marktplatz genutzt wird. Ist dies bei uns so anders? Wenn jemand dazu konkrete Zahlen hat, immer bitte her damit.

Wertverlust für Premium-Mitglieder
Was sollen wir als Coaches und Berater jetzt unseren Kunden empfehlen? Das Employer Branding-Profil sicherlich nur in den absolut seltensten Fällen. Solange XING nicht ein kleineres Paket (wieder) anbietet, werden viele wohl eher auf das Gratis-Profil setzen, ihr Profil ganz löschen oder gleich auf LinkedIn umsteigen. Denn in einer auch dort immer stärker wachsenden deutsch(sprachig)en Business-Gemeinde finden sie genau die passenden, gestaffelten Preismodelle.

Und noch etwas, was ich nicht verstehe: XING sägt damit parallel doch am Ast, auf dem das Unternehmen noch sitzt: Den Premium-Mitgliedern. Denn mit immer weniger Unternehmen wird für viele – auch für mich – die eigene Premium-Mitgliedschaft immer wertloser bzw. weniger relevant. Und diese ist nunmal die Hauptfinanzquelle, über die sich XING finanziert. Also Xing, erkläre mir das doch bitte mal genau.

Stayfriends und die IVW-Fehlmessung?

Gestern hat statista eine hübsche Grafik publiziert, welche die Entwicklung der deutschen sozialen Netzwerke im Verlauf des Jahres 2012 nochmals nachzeichnet. Und wenn ich mir die Entwicklung von wer-kennt-wen, den VZ-Netzwerken, den Lokalisten oder auch von XING so ansehe, dann nicke ich zustimmend mit dem Kopf. Doch Moment: Etwas überrascht mich dann doch ganz kräftig: Das „Schulfreunde-finden“-Portal stayfriends hat laut dieser Grafik seit November einen unglaublichen Aufstieg erfahren.

Entwicklung der dt. sozialen Netzwerke 2012

Infografik: Entwicklung der deutschen sozialen Netzwerke im Jahre 2012

Dies lässt sich bei der IVW in konkreten Zahlen nachvollziehen. Danach sind die Visits innerhalb eines einzigen Monats von November auf Dezember um über 80 Prozent von knapp 11 Millionen auf fast 20 Millionen Visits gestiegen. Und dies nachdem die Zahlen im Verlauf des letzten halben Jahres noch kontinuierlich zwischen 11 und 12,5 Millionen geschwankt waren. Mit den jetzigen Visits-Zahlen hätte Stayfriends selbst den deutschen Branchenführer XING hinter sich gelassen.

„Hätte“ schreibe ich ganz bewusst. Denn ist diese Steigerung glaubwürdig? Suchen ganz plötzlich und gerade im Dezember 10 Millionen Deutsche (95 Prozent der Zugriffe erfolgen schließlich laut IVW aus dem Inland) mehr nach früheren Schulfreundinnen und Schulfreunden? Wohl kaum. Was ist dann hier wohl passiert?

Mir ist keine gigantische Marketing-Aktion von Stayfriends bekannt, die zu diesem Aufschwung nur ansatzweise hätte führen können. Ist es also eine IVW-Fehlmessung? Vielleicht. Oder wurden die Messmethoden verändert, die sich dann aber auch bei den anderen Messungen niederschlagen hätten müssen? Kaum wahrscheinlich.

Tweet von statista.com

Tweet von statista.com

Ich bin ziemlich ratlos. Und dabei bin ich nicht allein. Auch die statista-Jungs verwiesen bei meiner Rückfrage per Twitter auf die IVW und ihre eigenen Zweifel. Kann jemand helfen und für Aufklärung sorgen?

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