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Urheberrecht

Diese Schlagwort ist 9 Beiträgen zugeordnet

Gedankenspiele-Lesetipps vom 04. März 2016

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Gedankenspiele-Lesetipps vom 21.12.2015

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Gedankenspiele-Lesetipps vom 10. April 2015

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Gedankenspiele-Lesetipps vom 07. Januar 2015

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Gedankenspiele-Lesetipps vom 05-06-2014

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Gedankenspiele-Lesetipps vom 17-04-14

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Gefährdete Dozenten: Über die rechtlich unsichere Weitergabe von Inhalten

Über einen Tweet von Natascha Ljubic und den Link auf einen Beitrag zum „Schutz von Screenshots und Benutzeroberflächen“ bin ich vor einigen Tagen wieder auf ein Thema gestoßen, das mir schon eine ganze Weile durch den Kopf spukt und – so glaube ich – viele Dozenten, Coaches und Berater betrifft. Ob sie sich diesem Thema schon bewusst sind oder nicht, das ist eine ganz andere Frage.

Um was geht es: Jeder Dozent und Coach stellt regelmäßig seine Präsentation zusammen. Und gerne werden dabei Screenshots von Webseiten, Grafiken, Bildern, Studienausschnitten – natürlich stets samt Quelle – integriert. Auch als Dozent und Coach frage ich mich, ob dabei nicht bereits Rechte verletzt werden, wenn man so einen Screenshot schießt und anderen präsentiert. Wird hier nicht schon gegen das Vervielfältigungsrecht des Urhebers verstoßen? Also eine geistige Schöpfung, ein urheberrechtlich geschütztes Werk verletzt?

Gehen wir noch einen Schritt weiter: Nicht selten stellen Dozenten ihre Kurs- und Vortragsfolien später den Teilnehmern zur Verfügung. Beispielsweise in einer geprinteten Version. Doch wie weit ist dies denn erlaubt? Und was passiert eigentlich, wenn diese Präsentationen noch über Plattformen wie Slideshare und Scribd bereit gestellt werden? Steckt man hier – abgesehen von Dokumenten mit Creative Commons Lizenz – nicht schon mit einem Fuß in der Klageschrift?

Mitten im Abmahn-Wahn
Vor ein paar Monaten wurde mir bekannt, dass bereits die ersten Dozenten kostenpflichtig abgemahnt wurden, weil sie ihren Teilnehmern ihre Präsentation später zur Verfügung stellten – „wegen unerlaubter Verbreitung von Bildern als Screenshots“. Von Lehrern weiß ich, dass selbst hier die ersten abgemahnt wurden, weil sie Präsentationen ihren Schülern in ausgedruckter Form mitgegeben hatten. Bei solchen Abmahn-Fällen kann man natürlich nur noch mit dem Kopf schütteln. Aber das Problem bleibt trotzdem wie ein Damoklesschwert über uns hängen.

Von mir kann ich sagen, dass ich in den letzten Wochen und Monaten extrem vorsichtig geworden bin. Genau gesagt habe ich mich schon damit abgefunden, Teilnehmern von Kursen nur noch auf meinen Text reduzierte Präsentationen mitzugeben bzw. diese auf visuelle Elemente zu beschränken, zu denen eine Creative Commons Lizenz vorliegt. Glücklich sind diese selten über diese „abgespeckten“ Versionen. Und habe ich nicht schon zuvor gegen Rechte verstoßen, als ich diese Screenshots über mein Laptop allen präsentiert hatte?

Vielleicht bin ich hier ja viel zu vorsichtig. Daher wäre ich wirklich neugierig, wie andere Dozenten und Coaches mit dieser Situation umgehen; vor allem aber auch, was die Rechtsexperten unter uns zu dieser Problemstellung sagen.

Gedankenspiele zu Online Relations vom 31. Mai 2012

durch Beratungsaufträge, Seminare und Workshops u.a. bei der Knappschaft in Bochum, der Internationalen Geothermiekonferenz in Freiburg oder der DAPR in Frankfurt kam ich in den letzten drei Wochen zu fast nichts anderem. Jetzt ist es aber wieder soweit – schließlich hat sich einiger Lesestoff in meinem Reader angehäuft. Ein kleiner Auszug an Empfehlungen.

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Medienarbeit und der persönliche Kontakt
Blogs, Facebook, Twitter, Google+ – Social Media Aktivitäten sind immer festerer Bestandteil der Unternehmenskommunikation. Aber wie sieht es eigentlich mit den persönlichen Gesprächen aus? Im Blog von Fink & Fuchs PR zeigt Michael Zell auf, wie wichtig und von welch zentraler Bedeutung diese gerade in der Medienarbeit sind, schließlich sei PR auch People-Business. „Unsere Erfahrung aus dem täglichen Kontakt zu Medienvertretern zeigt, dass (…) die Kontaktpflege zu Redakteuren, aber auch nicht-traditionellen Mittlern wie Bloggern, ist Dreh- und Angelpunkt für die erfolgreiche Medienarbeit im Rahmen der PR-Strategie – dabei führend per Telefon oder Mail, aber auch zunehmend über soziale Medien wie Twitter und Facebook.“

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Freie Journalisten und das Urheberrecht
Die Diskussion um das Urheberrecht bleibt eines der Top-Themen des Jahres. Einen klugen Beitrag – samt vieler nützlicher Links – leisten die Freischreiber, die begründen, warum sie sich nicht an der Aktion „Wir sind die Urheber“ beteiligen. So zeigten sie sich verwundert über die Aussage, dass der „behauptete Interessensgegensatz zwischen Urhebern und Verwerten ein abwegiges Bild unserer Arbeitsrealität“ entwerfe. Vielmehr treffe genau dieser Gegensatz freie Journalisten in ihrer Arbeitsrealität: „Nach unserer Wahrnehmung haben freie Autoren gerade ziemlich selten das Problem, von gierigen Nutzern „entrechtet“ zu werden. Für ihre wiederholte „Entrechtung“ dagegen sorgen die Verlage.“

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Unternehmen und die Nachwuchssuche
Wie wichtig und notwendig Feedback ist, um die Kompetenzen der eigenen Azubis nachhaltig zu fördern, beschreibt Helge Weinberg in seinem Blogbeitrag. Denn nur so lassen sich die fachlichen wie sozialen Kompetenzen des Nachwuchses wirklich fördern. Seine klare Aussage: „Lernen ist ohne Feedback nicht möglich.“ Dazu gibt er wichtige Hinweise, was ein wirkungsvolles Feedback ausmacht.

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Google und der Knowledge Graph
Unter dem Namen „Knowledge Graph“ rollt Google derzeit ein Feature aus, was gesuchte Begriffe gleich in ihrem Zusammenhang zeigt. Wie sehr sich damit die Suchmaschine zum eigenen Zielort ihrer suchenden Nutzer weiterentwickelt, beschreibt netzwertig in einem hochspannenden Beitrag. Denn ja: Auch ich selbst bin von diesen Möglichkeiten tief beeindruckt, sollten die Ergebnisse wirklich die Wünsche ihrer Nutzer auch wirklich treffen. Wer einen Blick auf das folgende Video wirft, wird schnell die Dimension bewusst werden.

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Social Media und die veränderte Kommunikation
Das Social Web verändert die Kommunikation – gerade für Unternehmen in der Kommunikation mit ihren Kunden. Doch wie Julian Grandke richtig schreibt: Social Media verändert die Kommunikation bedeutet vor allem, „dass durch Social Media die Erwartungen und Gewohnheiten des Konsumenten grundlegend verändert werden“. Dies hat Auswirkungen auf viele Kommunikationszweige – Webseiten, Hotlines, Werbung -, worauf Unternehmen reagieren müssen, wie er anhand von Beispielen konkret aufzeigt.

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Corporate Blogs und die sozialen Satelliten
Angeregt von einem Blogposts macht sich Kerstin Hoffmann Gedanken darüber, warum Corporate Blogs auf den eigenen Webspace gehören, warum Google+ und Facebook nicht das eigene Unternehmensblog ersetzen können und welche Inhalte dennoch gut im Social Networks aufgehoben sind. Fazit: „Wer hochwertigen Content zu bieten hat, sollten ihn unbedingt auf eigener Plattform selbst anbieten, kontrollieren – und auch die suchmaschinentechnischen Vorteile davon sollten ihm selbst zugute kommen“. Ein Blog-Post über die Kommandozentrale, über Satelliten, den Kontrollverlust und die SEO-Relevanz.

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GM und der Facebook-Rückzug
Kurz vor dem Facebook-Börsengang beschloss GM, sein Facebook-Werbebudget zu streichen. Auf Futurebiz macht Jan Firsching deutlich, dass dieser Rückzug weniger mit Facebook als vielmehr damit zu erklären ist, dass GM bislang der strategische Ansatz fehlte und sich wenig aktiv zeigte – gerade auch im Vergleich zum großen Konkurrenten Ford. Sein Fazit: „Das Problem von General Motors ist nicht Facebook, sondern die definierten Ziele und die Strategie.“

Freitägliche Gedankenspiele zu Online Relations vom 20. April

Der gestrige Abend bei den PR Report Awards, den ich am wundervollen Tisch des PR-Journals wieder verbringen durfte, ist etwas länger geworden. Daher jetzt kurz noch 6 Leseempfehlungen aus der vergangenen Woche. Happy Weekend!

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Journalismus (1): Ohne Urheber, keine Unternehmen
Kai Schächtele hat auf carta einen lesenswerten Beitrag zur Urheberrechtsdebatte geschrieben. Eines seiner Kernaussagen: „Ohne motivierte Urheber, die noch dazu die Marotte haben, von ihrer Arbeit leben zu wollen, haben Unternehmer nichts zum unternehmen.“ Korrekt. Wer sich dazu noch rechtlich informieren will: Heike Rost hat eine beeindruckende Linksammlung zum Urheberrecht zusammengestellt.

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Journalismus (2): Zukunft ja, wenn …
Einen kluger Beitrag über die Zukunft des Journalismus hat Carsten Brosda auf vocer publiziert. In seinem eher optimistischen Rück- und Ausblick fordert er eine „Debatte über neue Finanzierungs- und Geschäftsmodelle, über neue Organisationsformen und über neue Darstellungslust, um Journalismus fit für das 21. Jahrhundert zu machen“.

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Tools (1): Content-Verifizierung
Einen hervorragenden Überblick über Tools zur Verifizierung von Inhalten im Social Media Bereich hat Konrad Weber zusammengestellt. Er zeigt, wie sich die Korrektheit von Twitter-Accounts, Websites, Bilder und Videos überprüfen lässt. Da gibt es einiges zu lernen.

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Tools (2): Suchmaschinenoptimierung
Welche SEO-Tools sind wirklich wichtig? Der Online-Marketing-Spezialist Andre Alpar empfiehlt auf Gründerszene seine zentralen Hauptwerkzeuge: Von generellen Tools zu Spezialtools, von kostenlosen zu kostenpflichtigen Tools.

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Google (1): So wird Google+ zum Erfolg
Noch Zweifel bzgl. eines Google+ Engagements? Die karrierebibel liefert einen ausführlichen Argumentationsfaden samt Verhaltenstipps, warum sich dieses zeitliche Investment lohnt. Auch bei infographiclabs gibt’s eine Infografik zu 20 Gründen, die für Google+ sprechen.

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Google (2): Publishing per Google Currents
Wie Einzelpersonen wie Unternehmen die neu verfügbaren Google Currents als Corporate Publishing Tool einsetzen können und welche Chancen sich daraus ergeben, das hat Frank Hamm in seinem Beitrag ausführlich aufgeführt.

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