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Recherche: Welche Chatbots gibt es bei uns?

Angesichts der massiv gewachsenen Zahl an Unternehmen, die WhatsApp als Info oder Service einsetzen, ließ sich das Jahr 2016 durchaus als das „WhatsApp-Jahr“ beschreiben. Das Jahr 2017 wird, so eine sicherlich nicht ganz gewagte Prognose, später als das „Chatbots-Jahr“ bezeichnet werden. Und einige werden auch bei uns bereits eingesetzt.

Seit Ende 2016/Anfang 2017 hat die Zahl der virtuellen Assistenten kräftig zugenommen, mit denen Unternehmen auf Messaging-Plattformen wie dem Facebook Messenger Dialoge anbieten, Nachrichten überliefern und Serviceleistungen übernehmen. Oder dies zumindest versuchen. Gerade auf internationaler Ebene gibt es bereits mehrere Tausende von Angeboten – von Wetter-Bots über News-Dienste, personalisierte Nachrichten bis hin zu Marken-Bots, die eCommerce-Angebote unterstützen sollen.

Und in Deutschland?

Ein Blick in meinen täglichen Feed-Reader und in meine persönlichen Feeds auf Facebook, Twitter, LinkedIn & Co. machen deutlich, dass sich kaum jemand NICHT zu den Bots äußert. Regelmäßig werden neue Tools zur Erstellung von mehr oder weniger halb-professionellen Chatbots vorstellt – ob sie jetzt Chatfuel, ManyChat, Botsify, Botmaker oder – speziell für die Finanzbranche – chatbank heißen.

Selbst wenn Chatbots laut einer W3B-Studie bei jedem zweiten Deutschen – noch – auf Ablehnung stoßen, werden sie Schritt für Schritt viele Informations- und Dienstleistungen übernehmen. Dies ist heute bereits deutlich vorhersehbar. Solche Messenger Bots werden jedoch nur dann erfolgreich sein können, wenn die versendeten Nachrichten möglichst eng auf die individuellen Interessen des Versenders abgestimmt sind und ihm wirklichen Informations- und Mehrwert liefern.

IM ÜBERBLICK: Hiesige Chatbots

Welche Chatbots gibt es schon in Deutschland?

Blick in meinen Messenger: Chatbots im Test

Doch welche Unternehmen in Deutschland bzw. im DACH-Raum setzen bereits auf Chatbots? Die folgenden virtuellen Helfer habe ich in den vergangenen Tagen alle persönlich getestet und kurz kommentiert. Dabei habe ich mich auf den Facebook Messenger fokussiert und damit spannende externe Ansätze wie den Nachrichten-Chatbot Resi oder interne Lösungen via Threema zum Beispiel bei Daimler außen vor gelassen.

Die kurze alphabetische Liste, die auch von einer Facebook-Gruppendiskussion inspiriert ist, ist nur ein Anfang. Künftig werde ich versuchen, diese kontinuierlich weiterzuführen und zu erweitern, sobald ich einen neuen – zumindest halbwegs funktionierenden – Chatbot entdeckt und getestet habe. Ach ja: Wer selbst interessante Chatbots entdeckt, einfach kurz kommentieren und ergänzen – damit ich sie selbst testen und integrieren kann.

ARAG: Versicherungs-Bot
Liefert Informationen zum Thema Reiseversicherung

Austrian Airlines: Flug-Bot
Fragen, Hilfestellungen, Suchen zum Flug? Der Messenger Service ist richtig gut

Bier in Aktion: Bier-Bot
Hilft bei der Suche nach österreichischen Biermarken und Angeboten

BILD: Fußball-Bot
Schickt regelmäßig Ticker-News zum Fußball-Lieblingsverein

congstar: Telekommunikations-Bot
Sophie beantwortet einige Fragen, bietet aber explizit keine Kundendienst

FAZ: Nachrichten-Bot
Versendet ausgewählte Nachrichten zu den Top-Themen des Tages

Frankfurt Airport: Flughafen-Bot
FRAnky will Services rund um den Flughafen bieten, bislang jedoch sehr fehlerhaft

FUNK: Novi Nachrichten-Bot
Liefert 2x pro Tag News inklusive hübscher Gifs

Jägermeister: Fun-Bot
Lässt die frei gewählte eigene Nachricht von 2 Rappern in ein Rap Video verwandeln

KaufDA: Shopping-Bot
Begleitet bei der Suche nach Shops und Produkten, jedoch noch recht buggy

KAYAK: Reise-Bot
Hilft wirklich prima bei Suche nach Flügen, Hotels, Mietwagen etc.

Klickmal: Versicherungs-Bot
Berät in Fragen von KFZ-Versicherungen in Österreich

Lufthansa: Best Price-Bot
Mildred will bei Flugsuche helfen, versteht aber noch recht schlecht

Mr. Hokify: Job-Bot
Liefert bei der Suche nach dem nächsten Job noch sehr wenig Ergebnisse

Opel: Chad – Probefahrt-Assistenz-Bot
Probefahrt mit 5 Opel-Marken? Chad führt Interessierte zum nächsten Opelhaus

Sparkasse: Bot(e) der Sparkasse
Informiert über Kwitt, tanzt für dich oder versendet Videos

Swelly: Helfer-Bot
Unterstützt spielerisch die Entscheidungsfindung, in Österreich

Travel Homie: Reise-Bot
Derzeit überlastet und nur sehr eingeschränkt in Aktion

TUI Cruises: Mein Schiff Reise-Bot
Vermittelt Inspirationen, Reise-Tipps, Angebote inkl. Direktkontakt

Wien: Stadt-Bot
WienBot beantwortet Fragen rund um die Stadt und verweist auf Website-Inhalte

Zoom: ZoomBot Immobilien-Bot
Hilft bei der Suche nach der passenden Immobilie, hat aber noch einige Bugs

GETESTET: Internationale Bots

Auf internationaler Ebene gibt es natürlich bereits mehrere Tausende von Bots. Bislang habe ich mich mit den folgenden Bots „unterhalten“:

Gedankenspiele-Lesetipps vom 18-11-13

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Responsive Webdesign: Nützliche Tools und offene Fragen

Im Rahmen einer größeren Studie, an der ich derzeit noch arbeite, habe ich mich ein wenig intensiver mit dem Thema Responsive Design von Webseiten beschäftigt. „Responsive“ zählt derzeit wohl zu den Buzzwords, die in kaum einem Bingo fehlen dürfen – egal ob im Zusammenhang mit „Design“, „Website“, „Web“, „Advertising“ oder was auch immer.

Warum? Responsive Webdesign reagiert auf die immer intensivere Informationsaufnahme über vielfältige mobile Devices mit unterschiedlichen Displays. Es passt sich automatisch der Displaygröße an, was angesichts der komplexen Seiten auch einen höheren Programmieraufwand erfordert. Auf diese Weise werden die Inhalte einheitlich unabhängig von der Ausgabeplattform – Desktop, Laptop, Tablet, Smartphone – angezeigt. Heute will plötzlich jeder seine Webseite „responsive“ gestalten. Dabei hat „Responsive Webdesign“ durchaus seine Nachteile, die Patrick Voelcker ausführlich in seinem kritischen Blog-Beitrag beleuchtet.

6 Tools im Test
Doch mit dieser Diskussion über Sinn und Unsinn will ich mich hier heute weniger auseinandersetzen. Vielmehr habe ich einige der Tools getestet, die mir teils über Twitter empfohlen – danke dafür nochmals! – und die zum Teil bei t3n kürzlich beschrieben wurden. Kurz zu meinen Ergebnissen.

a) Das viel beschriebene und nett anzusehende Am I Responsive ist nicht mehr als eine Spielerei. Das Layout lässt sich nur anhand von vier Größen von Apple-Geräten testen – und ausschließlich in einem fixierten Format.

b) Besser gefällt mir schon deviceponsive.com: Visuell ansprechend kann man überprüfen, wie die Inhalte der eigenen oder einer fremden Webseite auf Apple-Geräten, auf dem Kindle sowie dem Samsung Galaxy – jeweils sowohl im Portrait- als auch im Landscape-Format – angezeigt werden.

c) Der Responsive Design Test arbeitet etwas anders: Hier lässt sich die Webseite eingeben und dann nicht anhand von Markengeräten sondern anhand konkreter Ausgabegrößen von Geräten – bis 240px, bis 320px, bis 480px, bis 768px, bis 1024px – überprüfen. Eine ähnliche Darstellung bietet auch Matt Kersleys Responsive Design Testing Tool.

d) Wer seine Inhalte vor allem auf Smartphones – vertikal wie horizontal – testen will, dem ist der Mobile emulator ans Herz gelegt. Beim Test werden dazu Größen, Auflösungen, Bilder etc. berücksichtigt; auch die genaue Größe des Bildschirmes lässt sich individuell eingeben.

e) Top finde ich den ResponsiveTest. Im DropDown-Menü lassen sich zahlreiche Marken von Smartphones, Tablets, Laptops und Desktops individuell auswählen. iPhone 3 bis iPhone 5, Samsung S2 bis S4, diverse Blackberrys und HTCs, verschiedene iPads, Kindles und Barnes & Nobles oder Samsung Pads, dazu Laptops und Desktops von Dell, Sony, HP und vielen anderen zeigen die Vielfalt dieses Tools. Hilfreich: Alle Geräte lassen sich vom Hoch- auch ins Breitformat bewegen, also genau so, wie User ihre Geräte auch nutzen. Wie das perfekt funktioniert, habe ich mit der Webseite der Marke Illy getestet, die – bis auf Blackberry – perfekt auf die verschiedenen Ansichten optimiert ist.

Thema mobile Webseiten

Trotz allen hilfreichen Tools: Eine Problematik lösen sie alle nicht. Um diese kurz zu beschreiben: Wer beispielsweise tchibo.de in eines der Tools eingibt, der erhält beim Format Smartphone das Ergebnis eines nicht responsiven Designs (siehe Abb. 1). Wenn ich dagegen in den Safari- oder Crome-Browser meines iPhone 4 die Webseite tchibo.de eingebe, wird sie mir sehr sauber angezeigt (siehe Abb. 2).

Dies gilt nicht nur für diese Marke, sondern auch für viele anderen. Ich habe dies beispielsweise für t3n.de, sport1.de, arbeitsagentur.de, vw.de und weitere Marken getestet.

Dies scheint darauf zurückzuführen zu sein – so vermute ich, lasse mich aber gerne korrigieren –, dass für die Marken spezielle mobile Webseiten entwickelt wurden. Dies lässt dann den Umkehrschluss wiederum zu, dass mit all diesen Tools zwar getestet werden kann, ob eine Webseite Responsive Webdesign hat oder nicht. Ob sie trotzdem gerade auf Smartphones perfekt angezeigt wird, dies können die Tools nicht immer anzeigen.

Willkommen auf dem Google-Friedhof

Ach passt dies – leider – gut: Vor ein paar Wochen hatte ich einen längeren Brief an Google geschrieben und mich darin beschwert, dass Google in der letzten Zeit ein Lieblings-Tool von mir nach dem anderen geschlossen hat. Verbunden hatte ich den Brief mit der Frage: „Sind Sie noch mein Freund, Herr Google?

Am Tag, an dem der Google Reader starb, also heute, bin ich über SMO14 auf die „Google Graveyard Infographic“ von WordStream gestoßen, die das gesamte Tool-Sterben vom Jahre 2006 bis heute als Rückblick erzählt. Was da alles an schönen Ideen gestrichen/vernichtet wurde ….  Das ist traurig wie ärgerlich vor allem auch daher, da im Gegensatz dazu das Soziale Netzwerk Orkut noch immer vor sich hin lebt/vegetiert. Und dieses müsste ganz dringend auf diesen Friedhof. Warum, hatte ich bereits hier beschrieben.

Das Google-Grab: Diese Tools und Plattformen wurden vom Unternehmen seit 2006 leider gestrichen.

Das Google-Grab: Diese Tools und Plattformen wurden vom Unternehmen seit 2006 leider gestrichen.

 

 

Goldbach publiziert Social Media Monitoring Tool Report 2013

Goldbach Interactive hat auch für das Jahr 2013 wieder einen Social Media Monitoring Tool Report erstellt. Dazu wurden aus über 300 identifizierten Tools die ihrer Meinung nach wichtigsten Top-Tools identifiziert. Daneben hat Goldbach die Bereiche Individualisierbarkeit von Reporting Dashboards, erweiterte Reporting Funktionen und breitere Quellenabdeckung als Top Trends diesen Jahres definiert.

Auch wenn ich mir eine Einschätzung der Kosten als Kriterium gewünscht habe – dieser Punkt fehlt leider auch in dem ausführlichen Bericht dazu –, so gibt der Report doch einige nützliche Anhaltspunkte bei der nächsten Suche nach dem richtigen professionellen Monitoring Tool. Obwohl zur endgültigen Bewertung hilft es wahrscheinlich nur, die eigenen Anforderungen jeweils anhand von Test-Accounts zu überprüfen.

Infografik Social Media Monitoring Toolreport 2013, Goldbach Interactive (Switzerland) AG

Die Lesetipps in den Gedankenspielen vom 07. Juni 2013

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Meine Top10-Tools für das Online-Marketing

Bei meinen Seminaren, Workshops und Coachings werde ich regelmäßig nach empfehlenswerten Tools rund um Online-PR, Online Relations, Online-Marketing gefragt. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, in diesem Post meine derzeitigen Top-10-Tools (okay, ich könnte 10 weitere nennen) für den Bereich Online-Marketing kurz vorzustellen. Ach ja: Die vielen Social Media Tools habe ich für diesen Beitrag bewusst (fast) rausgehalten.

Betreffzeilen-Check per Litmus
Wie lange sollte eine Betreffzeile eines Newsletters oder einer versendeten Pressemitteilung sein? Das heißt, wie viel von den Inhalten bleibt in E-Mail-Clients wirklich sichtbar? Dieser Subject Line Checker macht für 7 Clients deutlich, warum die Kernaussage in die ersten 25 Zeichen des Betreffs gehört.

Content-Klau per Copyscape:
Gibt es andere Webseiten, die denselben Content beinhalten? Mit Copyscape (alternativ: Article Checker oder Similar Page Checker) lassen sich schnell inhaltliche Kopien von Homepages und Unterseiten herausfinden. Ich habe selbst mal einen Kopisten entdecken müssen …

Auflagen-Entwicklung per Meedia-Analyzer:
Wie hat sich die Auflage einer Zeitung und Zeitschrift bzw. die Nutzerzahlen auf einer Website verändert? Wie sieht der generelle Trend aus? Der Analyzer von Meedia gibt einen guten Überblick über den Verlauf und die Entwicklung innerhalb der vergangenen Zeit.

Such-Trends per Google Trends:
Wie stark hat sich das Suchvolumen nach einem Begriff in den letzten Wochen, Monaten und Jahren entwickelt? Mit Google Trends ist dies ein Kinderspiel. Damit lässt sich zum Beispiel die Nachhaltigkeit von Kampagnen bezogen auf das erreichte Produktinteresse Suchinteresse einschätzen.

Keyword-Suche per KeywordTool‎:
Wie stark wird nach meinen gewählten Keywords wirklich gesucht? Wer seine Begriffe in das Google AdWords Keyword Tool eingibt, wird nicht nur das monatliche Suchaufkommen zum Begriff sondern auch eventuelle Alternativen entdecken. Ach ja: Das Tool soll anscheinend bald abgelöst werden …

Account-Check per knowem:
Welche Social Media Plattformen und Netzwerke sind noch für meinen Marken- oder Unternehmensnamen frei? Mit knowem (oder alternativ NameChk) lässt sich für 500 weltweite Netzwerke parallel überprüfen, wo der eigene Name noch frei ist, um diesen zu reservieren, bevor es ein anderer tut.

Website-Entwicklung per Archive.org:
Wie hat sich das Aussehen einer Website über die Jahre verändert? Neben einem Blick auf eine Website-Entwicklung ist dieses Tool sehr hilfreich, um vor dem Erwerb einer Domain herauszufinden, ob und was auf dieser früher gelaufen ist. Nicht dass später negative Überraschungen auftreten …

Website-Infodienst per Watchthatpage:
Wurden auf einer Website ohne eigenes Wissen Veränderungen vorgenommen? WatchThatPage informiert, sobald irgendeine textliche Veränderung auf einer selbst gewählten Website vorgenommen wurde. Praktisch gerade für das Monitoring von Eigen- und Fremdseiten.

Responsive Design per AMI:
Ist meine Seite „responsive“? Mit einem Klick lässt sich herausfinden, ob eine Website auf diversen Endgeräten wie Laptop, Tablet oder Smartphone gut aussieht oder dringend angepasst werden sollte. Ein Thema, was durch die gesteigerte mobile Nutzung immer relevanter wird.

Impressum-Check per Generator:
Wie baue ich ein rechtssicheres Impressum auf? Oder überprüfe ein vorhandenes, um eventuelle Abmahnungen zu umgehen? Mit dem Impressum-Generator kann sich jeder innerhalb weniger Sekunden und anhand eigener Vorgaben ein individuelles Impressum erstellen.

Meine Frage: Welche wichtigen Tools habe ich vergessen und sollten ebenfalls empfohlen werden?

Der Start ins Online-Marketing

Immerhin weiß ich seit heute schon mal, mit welchem Bild ich künftig meine Online-Marketing-Seminare starten werde. Denn einen viel besseren Überblick als diese „Tubemap“ von der britischen Digital Marketing-Agentur Hallam Internet kenne ich derzeit wirklich nicht.

Die Online-Marketing Infografik "Tubemap" von Hallam Internet

Die Online-Marketing Infografik „Tubemap“ von Hallam Internet

Die Lesetipps-Gedankenspiele vom 05.02.2013

Mehr Ps beim Marketing
Marketing basierte jahrzehntelang auf den 4 Ps: Product, Price, Place, Promotion. Brian Solis hat mit People und Purpose nun zwei weitere Ps hinzugefügt – auch als Reaktion auf die veränderte Medienwelt. Während mich People als 5. P überzeugt, bleibe ich bei Purpose als Ziel und Zweck eher skeptisch, da dies eigentlich die Voraussetzung von allen 4 bzw. 5 Ps ist.

Opel und das Krümelmonster
Wie man sich mit einer kleinen Aktion an eine Kampagne andocken kann, hat Opel auf Facebook gezeigt – mit dem passenden Text: „Achtung Polizei! Dieses Foto ist im Netz aufgetaucht. Wir distanzieren uns ausdrücklich von dieser dreisten Fälschung! Kein Opel ADAM ist verloren gegangen und der Fahrer ist uns nicht bekannt.“ Wirklich kreativ, ihr Rüsselsheimer. (via @tp_da)

Vine und der Küchenruf
Die Darmstädter PR-Fundsachen haben sich den 6-Sekunden-VideoService Vine von Twitter näher angesehen. Ihre Empfehlung: Trotz einiger Probleme hat Vine das Potenzial, als PR-Instrument die passende Antwort auf den journalistischen „Küchenruf“ zu werden – also eine Botschaft in wenige Sekunden zu packen. Meine Frage: Und was passiert, wenn das bald alle PR-Leute machen? Tobias Gillen hat dazu ein paar Beispiele aufgeführt, wie Journalisten Vine als Live-Berichterstattung, Presseschau oder Visualisierung einsetzen (können).

Frühjahrsputz für ein sauberes Profil
Welche Nachrichten wird Facebooks neue Graph Search zu Tage bringen? Sie „umgeht in keiner Weise die getroffenen Privatsphäre-Einstellungen“ beruhigt Thomas Hutter. Jedoch könnten Benutzer bei den jetzt möglichen komplexen Verknüpfungen überrascht sein. Sein klarer Hinweis: Wer Wert auf die eigene Online-Reputation legt, sollte sich die Zeit für einen umfassenden Frühjahrsputz nehmen.

Tools erleichtern das Social Media Marketing
Natascha Ljubic hat in einem schon zwei Wochen alten Post darüber berichtet, welche kostenfreie Tools sie beim Social Media Marketing alles einsetzt. Unter ihren 20 Tools darf ich mich jetzt mal wieder etwas intensiver mit Commun.it auseinandersetzen. Danke dafür.

Joey’s macht Crowdsourcing
Auch wenn die Kampagne etwas von McDonald’s abgekupfert ist: Joey’s Fanpizza hat eine gute Crowdsourcing-Aktion auf Facebook gestartet. Pizzaliebhaber können auf der Basis vorgegebener Zutaten ihre Fanpizza kreieren. Das Neue: Der Gewinner erhält von jeder seiner verkauften Pizzen immerhin 5 Cents. (via @futurebiz)

McLaren kann Storytelling
Wer noch ein grandioses Beispiel zum Thema Storytelling sucht, der sollte sich diese Geschichte mal ansehen, die McLaren hier erzählt. (via @tpemurphy)

Gedankenspiele zu Online Relations vom 23. Oktober

Hier sind sie wieder – meine acht Lesetipps aus der vergangenen Woche.

Corporate Design + Miracoli
Im Rahmen des Umbaus des Kraft Foods Konzerns hat Miracoli mit Mars nicht nur einen neuen Besitzer bekommen: Auch ein – meiner Meinung – wirklich gelungenes neues Erscheinungsbild, wie das designtagebuch beschreibt.

Social Media + NGOs
In ihrer Serie „NGOs im Social Web“ hat Sebastian Voss ein sympathisches Interview mit der Social Media Verantwortlichen der Diakonie Michaelshoven geführt. Interessant besonders deshalb, da es aufzeigt, wie auch kleinere und mittlere lokale Institutionen das Social Web für sich nutzen können.

Foursquare + die Suche
Foursquare beginnt sich immer stärker weiterzuentwickelt. Und – wie Thomas Hendele schreibt – immer mehr zur lokalen Suchmaschine. Und auch wenn ich – noch – ein Foursquare-Zweifler bleibe, was ich hier bereits beschrieben habe: Dieser Schritt macht Hoffnung und ist die logische Folgerung.

Twitter + Journalisten
Martin Giesler hat eine ganz hervorragende Anleitung geschrieben, wie Journalisten Twitter-Listen benutzen können – und damit auch den Wert von Twitter für die eigene Arbeit besser einschätzen lernen. Lesenswert – übrigens nicht nur für Journalisten.

Facebook + der Edgerank
Viele Diskussionen drehten sich um den Edgerank in den letzten Wochen. Auch in den letzten Gedankenspielen hatte ich einige Beiträge verlinkt. Thomas Hutter hat sich nochmals des Themas ausführlich angenommen und wirklich Tacheles geredet, warum der Edgerank notwendig ist und wie Unternehmen auf Veränderungen reagieren sollten.

Google Hangout + der Nutzen
Wie lassen sich Google Hangouts sinnvoll nutzen? Natascha Ljubic hat fünf Beispiele aufgezeigt: Autogrammstunde, Buchvorstellung, Kundenservice, Karriere, Fantreffen. Und es gibt mit Sicherheit noch weitere.

Pinterest + der Traffic
Von den vielen Tipp-Artikeln halte ich immer weniger, da diese meisten recht austauschbar sind. Diese – mir teils neuen – 5 Tipps zu Pinterest als Marketing-Tool fand ich dagegen ausgesprochen spannend. Gerade wer eine Pinterest-Präsenz plant, sollte diesem Vorgehen folgen.

Tooltipp: Naja, genau gesagt 99 Twitter-Tools
Twitter hat in letzter Zeit seine API-Richtlinien verschärft. Für viele externe Dienste, die erst Twitter groß gemacht haben, bedeutete dies das aus. Doch welche Dienste funktionieren noch? Die karrierebibel hat 99 aufgezählt.

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