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Studie

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Gedankenspiele-Lesetipps vom 26. Januar 2015

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Journalisten und die Sozialen Medien: Studien gesucht.

Wie gehen Journalisten mit Sozialen Medien um? Wie aktiv sind diese im Social Web? Welche Trends kann man hier erkennen? Und welche relevanten und empfehlenswerten Studien gibt es genau dazu? Fragen wie diese erhalte ich regelmäßig von Kunden, Projektpartnern, (Ex-) Studis und Teilnehmern meiner Seminare und Coachings. Also dachte ich mir, dass es sich lohnen könnte, wichtige und relevante Studien hier gemeinsam zusammenzutragen.

Mit gemeinsam meine ich: Da ich garantiert nicht alle kenne, sondern nur einen Bruchteil, wäre es klasse, wenn andere diese Liste ergänzen würden – mit ihren Vorschlägen in den Kommentaren. Schließlich geht diese Frage glaube ich ziemlich viele an.

Also: Welche relevanten und/oder aktuellen Studien gibt es zum konkreten Verhältnis Journalisten und Social Media? Und damit meine ich keine Studien zum Kommunikationsmanagement oder zur allgemeinen Zukunft des Journalismus …

Update (21.09.2017): Cision hat eine neue Version der jährlichen Social Journalism-Studie publiziert. Die Version 2017 lässt sich – nach Anmeldung – hier herunterladen.

Update (03.01.2017): Die Kommunikationsagentur PR von Harsdorf hat unter dem Titel „Wie PR die journalistische Arbeit der Fachmedien bestmöglich unterstützen kann“ Journalisten aus Wirtschaft, IT etc. befragt. Die Ergebnisse sind hier ersichtlich.

Update (11.07.2016): Cision hat eine weitere Version ihrer Studie “Social Journalism Studie” zum Verhalten von Journalisten in den Sozialen Medien publiziert. Die Version für Deutschland lässt sich hier downloaden.

Update (01.02.2016): news aktuell hat eine neue Version ihrer Studie „Recherche 2016“ zum Recherche-Verhalten von Journalisten publiziert. Das Whitepaper zur Online-Befragung von gut 1.200 Journalisten lässt sich hier herunterladen.

Update (15.12.2015): Die Universität der Bundeswehr München hat in der Studie „Recherchieren 2015“ rund 20.000 Journalisten zu ihrem Recherche-Verhalten befragt. Die Ergebnisse lassen sich hier herunterladen.

Update (Sommer 2015): Wie nutzen Journalisten Social Media? Was schätzen sie an den Plattformen, wo haben sie ihre Zweifel? Nach 2002, 2005 und 2009 hat die Bernet PR AG gemeinsam mit dem Institut für Angewandte Medienwissenschaft der ZHAW auch 2015 die Studie rund um «Journalisten im Web» durchgeführt. Ergebnisse sind als Online-Buch hier erhältlich.

Update (28.03.2015): Die Ergebnisse der Cision Social Journalism Study inklusive der Ergebnisse für Deutschland findet man auf dieser Unterseite der Cision-Website.

Update (11.03.2015): Auch Mount Barley führt regelmäßig Online-Umfragen zum Thema durch.

Update (11.08.2014): Auch in der ACTA (siehe unten) sind Antworten auf Aspekte zu dem Verhältnis zu finden.

Diese Studien (alphabetisch geordnet) kenne und empfehle ich schon mal:

Gedankenspiele-Lesetipps vom 23-07-2014

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Gedankenspiele-Lesetipps vom 24-06-2014

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Gedankenspiele-Lesetipps vom 05-06-2014

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Gedankenspiele-Lesetipps vom 23-05-2014

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Wenn Studien (k)ein PR-Instrument sind

Kürzlich habe ich gelesen, dass viele Studien vor allem eines produzieren: Heiße Luft. Ich habe eher das Gefühl, dass einige da einiges missverstehen. Denn Studien können ein hervorragendes PR-Instrument sein; aber nur dann, wenn sie glaubwürdige Ergebnisse mit wirklicher Aussagekraft bieten können.

Unter den Punkt „Viel Lärm um fast nichts“ fällt auch diese Studie, über die am vergangenen Freitag der PR Report berichtet hat. Der Titel – im PR Report (die Studie selbst ist nicht verlinkt) – ist klar und macht neugierig: „Start-Ups machen viel Heiße-Luft-PR„. Und weiter: „Die Kommunikation neu gegründeter Unternehmen ist auf Social Media fokussiert, auf Jugendliche zugeschnitten und nicht tiefgreifend genug. Davon sind Journalisten überzeugt.“ Eine starke, ja harte Aussage, die sich aus der Umfrage der Worldcom PR Group anscheinend so ziehen lässt.

Liest man ein paar Zeilen weiter, fällt die Aussagekraft von Zeile zu Zeile deutlich ab. „An der Umfrage des Netzwerks unabhängiger PR-Dienstleister beteiligten sich mehr als 50 Journalisten aus 13 Ländern in Westeuropa, Zentraleuropa und Skandinavien.“ Moment mal – lassen Sie uns gemeinsam rechnen: Wenn wir einfacher halber mal von 52 Journalisten ausgehen, dann bedeutet dies pro Land ganze 4 (!) Journalisten. Die in der Mehrzahl, so die Studie, für Technologie- und/oder Wirtschaftsmedien tätig sind. Also sagen wir 3 Journalisten pro Land. Lassen sich damit noch solche – starken und eindeutigen – Aussagen glaubwürdig treffen?

Lesen und rechnen wir weiter: „Mehr als 60 Prozent von ihnen (also wären dies 2 Journalisten, DR) denken, dass Start-Ups nicht mehr Publizität als andere Unternehmen bekommen. 10 Prozent (das wäre jetzt 1/3 Journalist, DR) sind gar der Ansicht, dass sich die Massenmedien nicht wirklich für Start-Ups interessieren. Nur 29 Prozent (das wäre ziemlich genau 1 Journalist, DR) glauben, dass die Start-Up-Szene derzeit ein populäres Thema in den Massenmedien ist.

Ich will überhaupt nicht an den Aussagen grundsätzlich zweifeln oder sie gar ins Lächerliche ziehen. Das liegt mir fern. Auch ich erhalte immer wieder diese „Heiße-Luft-Pressemitteilungen“ gerade von jungen, oftmals Technologie getriebenen Unternehmen. Mit meinem simplen Rechenbeispiel will ich nur verdeutlichen, dass diese Studie nichts dazu beitragen kann, den persönlichen Eindruck zu stützen bzw. sie sich vielmehr mit ihren Aussagen auf sehr dünnem Eis bewegt.

Wenn ich solche klaren und durchaus medien- und aufmerksamkeitswirksamen Aussagen treffe und diesen eine eigene Studie zu Grunde lege, dann sollten die Studienergebnisse glaubwürdig sein. Wenn sich in unserem Fall die „mehr als 50 Journalisten“ auf ein einziges Land bezogen hätten, dann hätte ich okay gesagt – auch wenn die Zahl der hiesigen für Technologie- und Wirtschaftsmedien verantwortlichen Journalisten in die hohen Hunderte gehen mag. Beim Sample von 50 Journalisten aus 13 Ländern sind diese Aussagen dagegen völlig wirkungs- und aussagelos.

Was lernen wir daraus: Studien sind ein hervorragendes PR-Instrument – für Unternehmen wie für PR-Agenturen. Nur sollte jeder bei einer Studie möglichst genau auf die Zahl der Teilnehmer blicken. Ansonsten ist die Studie nicht nur nicht-repräsentativ, sie hat auch eher negative Auswirkungen auf die Glaubwürdigkeit des Studien-Absenders.

Gedankenspiele-Lesetipps vom 20-02-14

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Gedankenspiele-Lesetipps vom 31-02-14

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Gedankenspiele-Lesetipps vom 22-01-14

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