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Digitales Wissen (13): Business Case statt Kanal-Strategie

In meinem Strategie-Workshops oder Online-Kommunikations-Seminaren erlebe ich immer wieder, dass sich die Teilnehmer bei Übungsaufgaben sofort auf die Instrumente stürzen und stattdessen die Strategie mit Zielformulierung und Zielgruppen-Definition etwas in den Hintergrund gerät. Dies ist ein gewaltiges Problem. Denn bei jeder Strategie, bei jeder Konzeption – ob klassisch, online, social, integriert oder was auch immer – sollte stets gelten: Erst die Strategie, dann die Kanäle und Instrumente.

Warum jeder seine Unternehmens-Denke über die Kanal-Denke heben sollte, lässt sich in dem hoch spannenden 4-minütigen Video mit dem Digital Business-Vordenker Brian Solis gut nachvollziehen, selbst wenn das Video bereits einige Jahre alt ist.

Der US-Amerikaner macht in seinem Statement deutlich, dass Organisationen keine Twitter- oder ähnliche Kanal-Strategie benötigen oder damit Erfolg haben könnten; Unternehmen und Institutionen müssen daraus vielmehr einen Business Case entwickeln: Einen Business Case, der deutlich macht, welche Unternehmensziele solch ein digitales Instrumentarium fördern oder unterstützen könnte; einen Business Case, der jedes Kommunikationsinstrument immer an ein Unternehmensziel koppelt; und einen Business Case, der Unternehmensleiter zu einem Umdenken beim Einplanen der digitalen Etats bringen wird.

Fazit: Bis heute Prädikat sehens- und hörenswert. Also ansehen!

Bisherige Beiträge in der Serie „Digitales Wissen“

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Fachbuch "Die digitale Kommunikationsstrategie" im digitalen Zeitalter. Von Dominik Ruisinger.

Hinweis: Dieser kurze „Ausflug“ entstammt meinem neuen Buch: „Die digitale Kommunikationsstrategie. Praxis-Leitfaden für Unternehmen. Mit Case Studys und Expertenbeiträgen. Für eine Kommunikation in digitalen Zeiten.“ Weitere Infos zum Buch, Hintergründe zur Entstehung des Leitfadens, Vorstellung der Gastautoren und verwendete Studien, Bestellung von Rezensions-exemplaren sowie ein Link zur Buchbestellung finden sich hier.

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Auf der Suche nach der professionellen Medienarbeit

Liebe beauftragte PR-Agentur, liebes beauftragende Unternehmen,

wenn Sie Journalisten und Bloggern Pressemitteilungen schreiben, dann sollten Sie stets Wert auf Professionalität legen. Dazu gehört auch ein klares Intro in der Mail, über was es in dieser Pressemitteilung geht. Beschreibung des Intro zu einer Pressemitteilung einer Tourismus-OrganisationWetters, der Landschaft und des Vogel-Lebens ist zwar hübsch zu lesen, hat aber hier wirklich nichts zu suchen. Noch besser wäre es übrigens gewesen, wenn Sie die Pressemitteilung gleich in die Mail gesetzt hätten und auf dieses Intro ganz verzichtet hätten. So geht es auf jeden Fall gar nicht.

Wenn ich dieses Intro und Ihre beigefügte Pressemitteilung lese, dann verstehe ich schon, warum wir das Coaching-Projekt PR-Trainings einst entwickelt haben und es bis heute notwendig ist. Vielleicht wäre das ja auch was für Sie.

Ansonsten werde ich mir Gedanken machen müssen, ob ich in diesem Blog nicht eine kleine Serie über die richtige Redaktion und den korrekten Versand von Pressemitteilungen beginnen sollte – gerade in unserer heutigen Social Media Welt.

Beste Grüße Ihr

Dominik Ruisinger

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