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Gedankenspiele zu Online Relations vom 23. Oktober

Hier sind sie wieder – meine acht Lesetipps aus der vergangenen Woche.

Corporate Design + Miracoli
Im Rahmen des Umbaus des Kraft Foods Konzerns hat Miracoli mit Mars nicht nur einen neuen Besitzer bekommen: Auch ein – meiner Meinung – wirklich gelungenes neues Erscheinungsbild, wie das designtagebuch beschreibt.

Social Media + NGOs
In ihrer Serie „NGOs im Social Web“ hat Sebastian Voss ein sympathisches Interview mit der Social Media Verantwortlichen der Diakonie Michaelshoven geführt. Interessant besonders deshalb, da es aufzeigt, wie auch kleinere und mittlere lokale Institutionen das Social Web für sich nutzen können.

Foursquare + die Suche
Foursquare beginnt sich immer stärker weiterzuentwickelt. Und – wie Thomas Hendele schreibt – immer mehr zur lokalen Suchmaschine. Und auch wenn ich – noch – ein Foursquare-Zweifler bleibe, was ich hier bereits beschrieben habe: Dieser Schritt macht Hoffnung und ist die logische Folgerung.

Twitter + Journalisten
Martin Giesler hat eine ganz hervorragende Anleitung geschrieben, wie Journalisten Twitter-Listen benutzen können – und damit auch den Wert von Twitter für die eigene Arbeit besser einschätzen lernen. Lesenswert – übrigens nicht nur für Journalisten.

Facebook + der Edgerank
Viele Diskussionen drehten sich um den Edgerank in den letzten Wochen. Auch in den letzten Gedankenspielen hatte ich einige Beiträge verlinkt. Thomas Hutter hat sich nochmals des Themas ausführlich angenommen und wirklich Tacheles geredet, warum der Edgerank notwendig ist und wie Unternehmen auf Veränderungen reagieren sollten.

Google Hangout + der Nutzen
Wie lassen sich Google Hangouts sinnvoll nutzen? Natascha Ljubic hat fünf Beispiele aufgezeigt: Autogrammstunde, Buchvorstellung, Kundenservice, Karriere, Fantreffen. Und es gibt mit Sicherheit noch weitere.

Pinterest + der Traffic
Von den vielen Tipp-Artikeln halte ich immer weniger, da diese meisten recht austauschbar sind. Diese – mir teils neuen – 5 Tipps zu Pinterest als Marketing-Tool fand ich dagegen ausgesprochen spannend. Gerade wer eine Pinterest-Präsenz plant, sollte diesem Vorgehen folgen.

Tooltipp: Naja, genau gesagt 99 Twitter-Tools
Twitter hat in letzter Zeit seine API-Richtlinien verschärft. Für viele externe Dienste, die erst Twitter groß gemacht haben, bedeutete dies das aus. Doch welche Dienste funktionieren noch? Die karrierebibel hat 99 aufgezählt.

Freitägliche Gedankenspiele zu Online Relations vom 11. Mai 2012

Es ist wieder Freitag. Und hier sind noch ein paar Lese-Hinweise auf Beiträge, die mir in der letzten Woche so aufgefallen sind.

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Am Fuße der Medienrevolution
Bereits im Juni 2011 entstanden und jetzt bei vocer nochmals publiziert: In einem längeren Beitrag eruiert Bernd Gabler die Unzerstörbarkeit des Fernsehens. Warum steigt weiterhin die Sehdauer? Warum ist es am Markt eine so stabile Größe, eine fest etablierte Branche? Ein Fazit: Wir sind erst ganz am Anfang der Medienrevolution.

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So funktioniert digitales Influencing
Wie finde ich die richtigen Influencer? Und wie gewinne ich diese für meine Sache? Auf media-Treff ist ein hervorragender Beitrag erscheinen, der sich mit dem Gewinn von Multiplikatoren und von Meinungsführern beschäftigt. Dabei beschreibt Autorin Anne M. Schüller genau, welche Chancen der beziehungsstarke Multiplikator auf der einen Seite und der einflussreiche Meinungsführer auf der anderen Seite als digitale Influencer bieten können, wo sie sich finden und wie sie sich ansprechen lassen.

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Tipps für NGO-Kampagnen
Wer den Track „Online Kampagnen für NGO’s – eine Fehlersuche“ bei der re:publica verpasst hat, kann sich über diesen Post von Marie-Christine Schindler freuen. Darin beschreibt sie sehr konkret die Vorgehensweise beim NPO-Online-Campaigning: Von der Planung, über Dramaturgie und Storytelling, die Ressourcenplanung bis zur Tool-Auswahl und der Online-Offline-Vernetzung. Ein Beispiel für die zahlreichen Tipps: „Ein oft begangener Fehler sei es, dass Bildung mit Kampagnen verwechselt wird oder anders gesagt: Fass dich kurz, bring das Problem auf den Punkt.“

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Neues Zeitalter für Linkbuilding
Das letzte Qualitäts-Update von Google („Pinguin“) hat vielen Webseiten kräftig Sichtbarkeit gekostet. Google kann unnatürliche Links deutlich besser erkennen. Wie sollen Webseiten-Betreiber und SEO-Experten darauf reagieren? Martin Missfeld hat auf t3n die gravierenden Veränderungen und Auswirkungen auf das Linkbuilding aus SEO-Sicht analysiert. Dazu wirft er seine Waschmaschine an, um onpage und offpage die Webseiten von erfolglosen, nicht-glaubhaften, themen-irrelevanten, verschmutzten, gekauften Links radikal zu säubern und auf wirklich wertvollen Content als Linkbasis und eigene Vernetzungen verstärkt zu setzen.

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Die Renaissance des Bloggens
Das zentrale Statement auf der re:publica 2012 kam von Sascha Lobo (hier zu seinem Vortrag): „Macht mehr Blogs!“. Doch – so Daniel Rehn: Wir sind lange davon entfernt, 2013 zum Jahr der Blogs zu machen, „wenn wir uns nicht so langsam alle an die eigene Nase fassen und den Hintern hochkriegen“. Das Plädoyer in seinem viel diskutierten Beitrag ist klar: „Lasst uns wieder Spaß am Bloggen machen!, das enge Miteinander suchen und die permanenten Anfeindungen beenden. Schließlich sind selbstgehostete Blogs (neben Webseiten) das Einzige, was uns von den Marc Zuckerbergs und Larry Pages dieser Welt nicht von heute auf morgen weggenommen werden kann.

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Aufruf zur Blog-Parade
Wie verändert Social Media die professionelle Kommunikation, fragt sich Mirko Lange. Wie steht es im Spannungsfeld zwischen Authentizität auf der einen Seite und Inszenierung auf der anderen Seite? Wie ist dieser Konflikt zu lösen? Kann professionelle Kommunikation überhaupt ohne Inszenierung auskommen? Zu diesen Fragen über Fragen ruft er zu einer Blog-Parade auf. Wer also noch einen Beitrag beisteuern will – bis zum 19. Mai ist noch Zeit.

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Kraft des Bewegtbildes
Hangouts on Air ist die nächste Stufe der Gruppen-Videochats, die immer stärker eine Schlüsselfunktion und Kernfeature bei Google+ ausmachen. Denn damit kann jeder – irgendwann hoffentlich auch in Deutschland – einen On-Air-Hangout durchführen und private Inhalte streamen, die von einer unbegrenzten Anzahl an Personen rund um den Globus angeschaut werden kann. Martin Weigert beschreibt bei netzwertig die Bedeutung dieses Schrittes, in den Markt der Live-Streamings von Bewegtbildern vorzustoßen.

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