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9 Features, die eine mobile Website enthalten sollte

Auf ActiveMobi habe ich diese interessante Infografik entdeckt. Sie beschreibt 9 Features, die eine Website enthalten sollte, um Nutzer mobiler Endgeräte zu erreichen. Auch wenn die Infografik schon ein Jahr alt ist, so beschreibt sie doch ganz gut die wichtigsten Aspekte – gerade in Zeiten, in denen nicht nur für Google & Co. die mobile Nutzbarkeit zu einem zentralen Rankingkriterium geworden ist.

Top 9 Features Mobile Consumers Want On Your Mobile Website-Infographic

9 Features, die eine mobile Website enthalten sollte

Courtesy of: ActiveMobi

Gedankenspiele-Lesetipps vom 26. Januar 2015

Posted from Diigo. The rest of my favorite links are here.

Stand 2015: Aktuelle Zahlen zur Digitalen, Social Media and Mobile Nutzung.

Auf der Suche nach aktuellen Zahlen zur Internet- oder Social Media Nutzung? In Deutschland oder sogar im weltweiten Vergleich? Die Agentur We Are Social hat sich die Arbeit gemacht, auf der Basis diverser Quellen eine grandiose Präsentation online zu stellen.

Digital, Social & Mobile in 2015 from We Are Social Singapore

Über die Rolle von Titeln, Teasern und gekürzten Blogbeiträgen.

Welche Auswirkungen haben Titel und gekürzte Feeds auf das mobile Leseverhalten? Gravierende. Denn auch wenn es zwei getrennte Themen sind, beeinflussen sie doch das Leseverhalten von Usern kräftig. Beide auf ihre Weise – und dann auch kombiniert, wie ich in diesem Gedankenspiel anhand meines eigenen Leseverhaltens beschreibe.

In den letzten Monaten ist mir aufgefallen, dass sich die Zahl derjenigen weiter erhöht hat, die Blog-Beiträge im RSS-Reader nicht mehr komplett anzeigen lassen. Bei vielen steckt wahrscheinlich der Gedanken dahinter, auf diese Weise mehr Leser auf ihre Webseite zu ziehen und vielleicht sogar den eigenen Content besser zu monetarisieren, worüber im Frühjahr u.a. bereits Kai Thrun und Martin Weigert berichtet hatten. Vielmehr lässt sich über Feedreader nur noch das Intro abrufen, was auf einem Smartphone-Display auf ca. 10 Zeilen hinausläuft. Schade, denke ich mir immer wieder. Wirklich. Denn dieses Spiel funktioniert glaube ich nicht überall. Im Gegenteil: Oft verlieren sie eher Leser – ob als Intensiv-Leser ihrer Beiträge oder gar als Abonnenten ihrer RSS-Feeds. Wie ich das genau meine?

Am Besten erkläre ich dies an meinen eigenen Lesegewohnheiten, um auf diesem Wege ein weiteres relevantes, redaktionelles Problem aufzuzeigen – Stichwort Leserattraktion und Leserbindung.

Stufe 1: Von Scannern und Skimmern
Ich selbst habe ca. 200 Feeds abonniert, die ich jeden Tag durchlese, sofern sie mit etwas Neues bieten. Doch lese ich diese? Laut des dänischen Usability-Gurus Jakob Nielsen sowie einer britischen Studie aus dem vergangenen Jahr sind Online-User weniger Leser als vielmehr Scanner oder gar Skimmer. Das heißt: Sie nehmen nur einen Teil der Inhalte wahr – es wird gerne von 10 bis 25 Prozent gesprochen; und dabei vor allem die Inhalte, die im Text hervorgehoben werden, wie Titel, Zwischenüberschriften, Lead-Texte, Bilder samt Unterschriften oder auch Aufzählungen.

Ich gestehe: Ich gehöre zu diesen Scannern und Skimmern. Nicht was mein allgemeines Lese- oder Online-Leseverhalten betrifft; nein, dieses nicht; aber auf jeden Fall bezogen auf mein Feed-Leseverhalten. Dies wird mit Sicherheit für viele so gelten. Das heißt, ich switche quasi durch meine täglichen Feeds, insbesondere dann, wenn ich auch mal ein paar Tage nachholen und nachlesen muss.

Mein Switchen erfolgt zu 99 Prozent per Smartphone. Ob über die hübsche feedly-App oder die von mir aufgrund ihrer Reduktion geschätzte Reeder-iPhone-App, die hoffentlich irgendwann Google+ in ihre Weiterleitungsfunktion integriert: Bei meinem Switchen fokussiere ich mich fast ausschließlich auf Titel und – wenn dieser zieht – auch noch die ersten Sätze, quasi den Lead-Text. Titel, nächster Titel, nächster Titel – so springe ich oft in Sekundenschnelle von Textbeitrag zu Textbeitrag, bis ich an einem Titel hängen bleibt, der mein aktuelles Interesse trifft.

Übersetzt heißt dies: Wer keine klaren Titel schreiben kann bzw. ich nicht sofort an Hand des Titels erkennen kann, um was es sich in diesem Beitrag handeln wird bzw. könnte, flippe ich schon weiter. Und das soll jetzt nicht böse klingen: Aber ich kann es kaum glauben, wie viele schlechte, belanglose, nichts aussagende und nicht zum Text hinführende Titel es gibt. Wollen die denn keine Leser haben? Zumindest verlieren sie mich als Leser. Ob wir mal ein Titel-Schreiben-Training machen sollten ;-)?

Stufe 2: Von Verkürzern und Verlierern
Erachte ich den Titel und den eventuell vorhandenen Teaser als interessant, würde ich gerne einen Blick in den Beitrag werfen. Also kurz weiterscrollen – und hey, wo ist der angepriesene Text? Nach dem vorerst gelösten Problem 1 sind wir schon bei Nummer 2 angelangt: Der von mir gesuchte Beitrag wurde gekürzt und wird anstatt als Full-Feed nur noch wenige Zeilen lang angezeigt. Wer ihn ganz lesen will, muss per Link auf die Website klicken. Diejenigen, die sich absolut für diesen Text interessieren, werden jetzt klicken. Aber die anderen „Switcher“ wie mich?

Für mich ergeben sich in diesem Moment genau zwei Optionen: In seltenen Fällen und wenn er mich wirklich sehr interessiert, packe ich den Text per Pocket in die Später-Lesen-Rubrik; meist verliert der Beitrag in diesem Moment aber in meinem Kopf seine Relevanz und ich switche zum nächsten Beitrag. Von diesem Moment an hat der vorherige Beitrag mich also als möglichen Leser, Multiplikator und Weiterleiter verloren. Hinzu kommt ein zweites Problem: Hat schon mal jemand auf einen solchen Link geklickt, während er im Zug oder in der Berliner U-Bahn auf Internet-Zugang (vergeblich) hoffte, wartete? Und lesen nicht viele gerade ihre Feeds unterwegs, wenn die Internet-Verbindung nicht immer grandios ist, wie es in unserem Land nun einmal leider ist, wie auch die folgende Grafik verdeutlicht?

Infografik: Deutsches Internet hinkt der Weltspitze hinterher | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Stufe 3: Lesson learned?
Was lässt sich an diesem meinem Verhalten lernen?

  1. Wer keinen klar verständlichen und auf den Inhalt hinweisenden Titel schreibt, wird viele Scanner und Skimmer verlieren. Sie haben nicht mal die Chance, den Inhalt des Beitrages wahrzunehmen, da sie schon beim Titel verloren gehen. Eine intensive Auseinandersetzung mit dem Titel als entscheidende Brücke und Türöffner wie bei einer Pressemitteilung oder einem Newsletter ist also notwendig.
  2. Wer mit einem gekürzten Blog-Post auf neue Website-Besucher hofft, wird RSS-Leser eher verlieren. Solange hier nicht die technischen Bedingungen erfüllt sind und überall eine gute Internet-Verbindung herrscht, wird das Warten auf den Text nach dem Klick für viele zu mühsam und zeitintensiv sein. Netzinfrastruktur-Minister Alexander Dobrindt sprach Anfang des Jahres davon, Deutschland in die digitale Championsleague zu bringen, Europa-League würde mir persönlich schon als ersten Erfolg ausreichen.
  3. Lässt sich dieses Beispiel auf alle übertragen? Natürlich nicht. Nur glaube ich, dass sich mein RSS-Feedreader-Leseverhalten nicht so wahnsinnig von anderen Online-Text-Ratten unterscheiden wird. Oder liege ich da völlig falsch?

Diese interessanten Zahlen belegen, wohin der Weg geht: Zum mobilen Internet. Dies betrifft sowie die mobile Online-Nutzung per Tablet oder Smartphone als auch die stark ansteigende Bedeutung der mobilen Werbung.

Advertising v3.0 by Chris Schaumann

Business Insider Presentation

Global Internet Users will double over the next few years – and most will be mobile.


In a few years the number of mobile devices will dwarf the number of PCs.


The delta between mobile ‚time spent‘ and ‚ad spent‘ is still large in the US.


US mobile ad market players

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Freitägliche Gedankenspiele zu Online Relations am Karfreitag

Während draußen der Osterhase bereits wartet, habe ich noch einige Link-Tipps zu Beiträgen kommentiert, die mir letzte Woche positiv aufgefallen sind. Ansonsten wünsche ich „Schöne Ostern“!

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Die neuen Gatekeeper
Peter Schink hat einen interessanten Beitrag über die neuen Gatekeeper des Internets geschrieben. Sein Fazit: Die neuen Gatekeeper sind Knoten – ob als Medien oder Einzelmenschen.

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Journalismus der Zukunft
Angesichts des Umbruchs in der Medienbranche hat vocer einen Blick auf die Entwicklung des Journalismus unter digitalen Vorzeichen geworfen und 15 Thesen formuliert.

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Erfolgreiche CEO-Kommunikation
Warum steckt die CEO-Kommunikation in Deutschland noch in den Kinderschuhen? Und welche Rolle spielt Corporate Storytelling? Dieser Frage hat sich der PR-Blogger gestellt und sich mit dem auch von mir geschätzten Marriott-CEO-Blog auseinandergesetzt.

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Digital Public Affairs
Einer meiner ehemaligen Lieblings-Studenten Martin Höfelmann hat UdL-Digital ein lesenswertes Interview zu seinem Master-Thema der Digital Public Affairs gegeben. Eine These: Noch hängt Deutschland den USA hinterher: „Auf lange Sicht wird sich Digital Public Affairs jedoch durchsetzen.“

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Eye-Tracking für Facebook Chronik
SimpleUsability hat eine Eye-Tracking Studie zur neuen Facebook Chronik erstellt. Das Ergebnis, so futurebiz: Eine Veränderung im Interaktionsverhalten der User lässt sich nicht feststellen; wenig Aufmerksamkeit gegenüber Titelbild, Tabs in 2. Reihe, älteren Beiträgen und Meilensteinen, dafür Info-Bereich mit Relevanz.

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Mobil ins Netz
Die mobile Internutzung steigt. Bis zum Jahre 2015 sollen es fast 800 Mio. sein, die das Internet ausschließlich mobil nutzen. Vor diesem Hintergrund hat SEO Trainee Möglichkeiten einer mobilen Internetstrategie verglichen: Die mobile Website-Version, externe Plugins sowie Apps.

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