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Kennzahlen

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Digitales Wissen (9): Was sind Key Performance Indicators?

Mit Key Performance Indicators (KPI) werden betriebswirtschaftliche Leitkennzahlen bezeichnet, die als Zielvorgabe dienen und die Leistung einer Organisation widerspiegeln. Anhand solcher Kennzahlen lassen sich sämtliche in der Organisation ablaufenden Prozesse bewerten und kontrollieren. Mit ihrer Hilfe lässt sich messen, inwieweit die anvisierten Ziele erreicht werden. Dies betrifft sowohl den Fortschritt als auch die finale Zielerreichung.

Auch in der digitalen Kommunikation tragen Key Performance Indicators dazu bei, Prozesse zu analysieren, zu kontrollieren, zu bewerten und gegebenenfalls anzupassen und zu optimieren. Gerade durch das Social Web, durch Web-Analyse-Tools sowie durch zeitgemäße Auswertungssysteme im E-Mail-Marketing können Organisationen heute auf eine Vielzahl an Kennzahlen zugreifen, die zur Kommunikationssteuerung dienen können.

Fokus auf die wesentlichen Zahlen

Diese können sich auf die Verweildauer pro Besucher einer Webseite, auf Page Impressions pro Besucher, Click Through Rate, Medienreichweite, Anzahl der (positiven) Berichte über die Organisationen in den Medien oder in Blogs, Entwicklung des Markenbekanntheitsgrades, Zahl der Newsletter-Bestellungen, Interaktionsrate in Sozialen Medien beziehen. Für einen guten Überblick und ein systematisches Controlling sollten die Zahlen in ein Balanced Scorecard integriert und ihr Verlauf dort regelmäßig analysiert werden, wie in diesem Beitrag verständlich dargestellt wird.

Wichtig: Für Unternehmen und Institutionen kommt es entscheidend darauf an, sich stets auf die wesentlichen Zahlen zu fokussieren und nur die wirklich relevanten Ziffern herauszufiltern: Also Messgrößen, die einen wirklichen Steuerungsgewinn für die Organisation leisten. Dagegen sollten sie sich nicht verleiten lassen, zu viele KPIs auszuwählen, da die auf die Dauer meist nur schwer zu verfolgen sind.

Bisherige Beiträge in der Serie „Digitales Wissen“

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Fachbuch "Die digitale Kommunikationsstrategie" im digitalen Zeitalter. Von Dominik Ruisinger.

Hinweis: Dieser „Ausflug“ entstammt meinem neuen Buch: „Die digitale Kommunikationsstrategie. Praxis-Leitfaden für Unternehmen. Mit Case Studys und Expertenbeiträgen. Für eine Kommunikation in digitalen Zeiten.“ Weitere Infos zum Buch, Hintergründe zur Entstehung des Leitfadens, Vorstellung der Gastautoren und verwendete Studien, Bestellung von Rezensions-exemplaren sowie ein Link zur Buchbestellung finden sich hier.

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Gedankenspiele zu Online Relations vom 13. November

Die Themen meiner Lesetipps: Pressereisen, Journalisten in den Sozialen Medien, Instagram Webprofile, Google+-Casestudy sowie Kennzahlen für Facebook und das E-Mail-Marketing.

Pressereisen und die Journalisten
Pressereisen ist so ein typisches Thema, was jedes Mal bei Diskussionen rund um die Medienarbeit aufploppt, wie bei mir kürzlich in einem Seminar über moderne Medienarbeit in Hannover. Der Chefredakteur der Welt-Gruppe, Jan-Eric Peters, hat sich jetzt des Themas in einem lesenswerten Kommentar angenommen – und auf vorhandene Leitlinien und den Pressekodex des Deutschen Presserates hingewiesen, den PR-Leute wie Journalisten hoffentlich alle kennen. Übrigens vorbildlich, wie er an einem Sonntag auch die Kommentare betreute. Auch turi2 hat sich dem Thema bezahlte Pressereisen gewidmet.

Soziale Medien und die Journalisten
Cision hat sich in einer Studie mit dem Arbeitsalltag von Journalisten und dem Einfluss der Sozialen Medien beschäftigt. Anhand einer Clusteranalyse wurden daraus fünf typische Nutzerprofile erstellt: Jäger, Promotoren, Beobachter, Architekten und Skeptiker. Ich zähle mich mal ganz direkt zu den 12 Prozent Architekten. 😉

Journalisten und die Gatekeeper-Verlustrolle
Dass Journalisten immer stärker ihre Gatekeeper-Funktion verlieren, ist langsam bekannt. Wie stark auch Unternehmen (z.B. Redbull) oder aber Prominente mittlerweile ihre eigenen Medien nutzen und klassische Medien nur noch hinterher hecheln, beschreibt Martin Weigert in seinem Beitrag.

Instagram und die Webseiten
Die Agentur simply zesty hat in ihrem Blog die neuen Instagram Web-Profile mit der Timeline von Facebook verglichen – und kommt doch auf eine ganze Menge an Ähnlichkeiten in Gestaltung und Aufbau. Wird als Instagram zur Vorlage für die künftige Facebook-Timeline?

E-Mail-Marketing und die Kennzahlen
Welche Kennzahlen sollten E-Mail-Marketer unbedingt kennen? Laut Margaret Farmakis sind dies die Posteingangsrate, die Beschwerderate, die unbekannte Nutzerrate, Spamfallen-Treffer, Öffnungsrate nach Endgerät und die Leserate. Richtig wichtig vor allem für die E-Mail-Marketing-Profis.

Facebook-Erfolge und die Messzahlen
Facebook-Seiten-Betreiber stellen sich häufig die Frage, wie sie den Erfolg der Präsenz besser messen können. Denn die Anzahl von generierten, aber vielleicht passiven Fans kann es allein kaum sein. Schließlich geht es auch um die Interaktionsrate. Nico Pliquett hat insgesamt 7 wichtige Indikatoren aufgezählt – und auch noch in eine hübsche Infografik gepackt.

Google+ und ein Negativ-Beispiel
„Aufgeschreckt“ durch die TV-Dauerwerbung mit Rainer Calmund hat sich Philipp Steuer die Google+-Seite von Fluege.de angesehen. Seine lesenswerte Analyse: Keine Kommentare zugelassen, keine Ideen für Content, nur Forderungen nach dem +1-Klick. Fazit: Note 6, setzen.

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