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Foursquare

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Gedankenspiele-Lesetipps vom 23-07-2014

Posted from Diigo. The rest of my favorite links are here.

Gedankenspiele zu Online Relations vom 20. November

Unternehmen als Medien
Coca-Colas neue Website war sicherlich eines der Top-Themen der vergangenen Woche. Ob interaktives Magazin oder Infotainment-Portal – Martin Giesler hat dies zum Anlass genommen, sich über Unternehmen als Content-Produzenten und Medien wie Coca-Cola und Red Bull Gedanken zu machen – gerade vor dem Hintergrund kränkelnder Medien. Seine berechtigte Fragen: Holen sich künftig die Leser nur noch dort die Informationen ab, wo es wirklich spannend ist? Unabhängig ob Medium oder Unternehmen?

Webseite und Usability
Welche Anforderungen sind an eine Internetseite zu stellen?sozialmarketing.de hat eine Serie gestartet, um die Grundlagen einer guten NGO-Seite zu beschreiben. Nach den ersten beiden Teilen der 5-teiligen Serie kann ich nur sagen: Auch jede andere Webseite sollte die formulierten Anforderungen erfüllen.

E-Mail Marketing und Recht
Ein spannendes Interview hat Martin Schirmbacher zu den aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen beim E-Mali-Marketing dem EMailMarketingBlog gegeben; und sorgt mit seinen Aussagen zu Anmeldeprozess, Kopplungsverbot, Auswertung für mehr Klarheit.

Blogger und ihre Relevanz
In einer zweiteiligen Serie hat sich Thomas Pleil mit Blogger Relations auseinandergesetzt. Als Basis aus seinen Erfahrungen hat er ein interessantes Segmentierungsmodell für Blogger entwickelt, das er noch weiter entwickeln will und auch bei seinen Studierenden zur Diskussion stellen will.

Social Media und das Konzept
Die Bundeszentrale für politische Bildung hat sich mit einem guten Beitrag dem Thema Social Media Konzeption gewidmet. „Smarte“ Ziele, eindeutige Zielgruppen und Erfolgsfaktoren für den Dialog sind die Kernthemen der ersten beiden Teils der 4-teiligen Serie. Lesenswert, auch wenn ich nicht allen Erfolgsfaktoren zustimmen kann.

Facebook und die Abmahnungen
Langsam sollte auch das letzte Unternehmen wissen, dass der Facebook-Auftritt ein Impressum benötigt – auch ich hatte u.a. hier im Blog darauf hingewiesen. Welche Probleme trotzdem auftreten können, hat Thomas Schwenke in seinem Beitrag über die Impressumspflicht bei persönlichen Facebook-Profilen beschrieben.

Facebook und die Gewinnspiele
Wie war das nochmals mit Gewinnspielen, Wettbewerben und Promotions auf Facebook? Thomas Hutter hat einen wirklich grandiosen Über- wie Einblick erstellt, der so ziemlich alle Fragen beantwortet – zumindest Stand heute.

Foursquare und die Case Studies
25 Millionen Nutzer, 2,5 Milliarden Check-Ins in 40 Millionen Locations: Trotz dieser beeindruckenden Zahlen taucht Foursquare bislang nur in wenigen Socila Media Strategien auf – auch ich habe zumindest für Deutschland noch immer meine Vorbehalte. Simply Zesty hat dies zum Anlass genommen, zehn Foursquare Best Practice Kampagnen vorzustellen, die zum Nachdenken anregen. Vielleicht kommt Foursquare eines Tages doch noch bei uns an.

Google+ und SEO
Wie sich die eigene Google+-Präsenz auch im Sinne der Suchmaschinenoptimierung nutzen lässt, damit hat sich SMO14 auseinandergesetzt – und acht relevante Tipps formuliert.

Google+ Circles und wahre Chancen
Die Circles bei Google+ gelten bislang als eine der Hauptargumente für ein Engagement im Netzwerk von Google. Doch werden hier eigentlich schon alle Optionen wirklich genutzt? Mirko Lange sagt „Niet“ und fragt, warum sich User nicht direkt in die Circles eintragen lassen. Also ein Mix aus Eintrag in Newsletter in Kombination mit RSS-Feeds. Würde ich sehr schätzen.

Gedankenspiele zu Online Relations vom 23. Oktober

Hier sind sie wieder – meine acht Lesetipps aus der vergangenen Woche.

Corporate Design + Miracoli
Im Rahmen des Umbaus des Kraft Foods Konzerns hat Miracoli mit Mars nicht nur einen neuen Besitzer bekommen: Auch ein – meiner Meinung – wirklich gelungenes neues Erscheinungsbild, wie das designtagebuch beschreibt.

Social Media + NGOs
In ihrer Serie „NGOs im Social Web“ hat Sebastian Voss ein sympathisches Interview mit der Social Media Verantwortlichen der Diakonie Michaelshoven geführt. Interessant besonders deshalb, da es aufzeigt, wie auch kleinere und mittlere lokale Institutionen das Social Web für sich nutzen können.

Foursquare + die Suche
Foursquare beginnt sich immer stärker weiterzuentwickelt. Und – wie Thomas Hendele schreibt – immer mehr zur lokalen Suchmaschine. Und auch wenn ich – noch – ein Foursquare-Zweifler bleibe, was ich hier bereits beschrieben habe: Dieser Schritt macht Hoffnung und ist die logische Folgerung.

Twitter + Journalisten
Martin Giesler hat eine ganz hervorragende Anleitung geschrieben, wie Journalisten Twitter-Listen benutzen können – und damit auch den Wert von Twitter für die eigene Arbeit besser einschätzen lernen. Lesenswert – übrigens nicht nur für Journalisten.

Facebook + der Edgerank
Viele Diskussionen drehten sich um den Edgerank in den letzten Wochen. Auch in den letzten Gedankenspielen hatte ich einige Beiträge verlinkt. Thomas Hutter hat sich nochmals des Themas ausführlich angenommen und wirklich Tacheles geredet, warum der Edgerank notwendig ist und wie Unternehmen auf Veränderungen reagieren sollten.

Google Hangout + der Nutzen
Wie lassen sich Google Hangouts sinnvoll nutzen? Natascha Ljubic hat fünf Beispiele aufgezeigt: Autogrammstunde, Buchvorstellung, Kundenservice, Karriere, Fantreffen. Und es gibt mit Sicherheit noch weitere.

Pinterest + der Traffic
Von den vielen Tipp-Artikeln halte ich immer weniger, da diese meisten recht austauschbar sind. Diese – mir teils neuen – 5 Tipps zu Pinterest als Marketing-Tool fand ich dagegen ausgesprochen spannend. Gerade wer eine Pinterest-Präsenz plant, sollte diesem Vorgehen folgen.

Tooltipp: Naja, genau gesagt 99 Twitter-Tools
Twitter hat in letzter Zeit seine API-Richtlinien verschärft. Für viele externe Dienste, die erst Twitter groß gemacht haben, bedeutete dies das aus. Doch welche Dienste funktionieren noch? Die karrierebibel hat 99 aufgezählt.

Gedankenspiele zu Online Relations vom 18. Juli 2012

Meine „Gedankenspiele“ benutze ich auch als meinen persönlichen Spickzettel. Gerade wenn man wie ich zwei Wochen lang im heißen Süden unterwegs war und mehrheitlich offline, so hat sich doch nach der Rückkehr einiges im Reader angesammelt. U.a. folgende elf Beiträge sind mir aufgefallen:

Zeitungen und das liebe Internet
Sind die Tageszeitungen in Deutschland auf das digitale Zeitalter vorbereitet? Nein, sagt Thomas Koch und nimmt sich in seinem hervorragenden Vortrag der herkömmlichen Zeitungen und vor allem ihrer Verleger an – und diese kräftig auseinander. Eine der besten Generalkritiken, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Und dies auf dem Zeitungsgipfel. Ob sie nachwirkt? Hoffentlich.

Panda und die SEO-Branche
Welche Auswirkungen hat das Panda-Update auf die Google-Position von Webseiten? Heinz Wittenbrink hat sich in einem langen und wichtigen Beitrag den besonderen Veränderungen durch das Panda-Update gewidmet. Vor allem macht er deutlich, wie stark eine passende Content-Strategie die bisherige klassische SEO-Strategie ersetzen wird. Wie heißt es dazu im eingebetteten Google-Video: „It is almost like the job of SEO has been upgraded from SEO to web strategist.“

Google und die Spam-Methoden
Welche Spam-Methoden erkennt Google automatisch und wertet die Seiten ab? Im seosweet-Blog hat Marco Engelberth eine kompakte Übersicht über die bekannten Methoden bzw. Versuche dargestellt, die Suchmaschinen zu manipulieren.

Blogger und die Relations
Was machen professionelle Blogger Relations aus? Daniel Rehn hat seine Interview-Ausführungen in seinem Blog publiziert. Diese sind vor allem lesenswert, weil er die ganze Palette an typischen Fragen beantwortet: Chancen und Risiken von Blogger Relations, Typen von Bloggern, Recherche und Ansprache von Bloggern, Integration in die Medienarbeit, Umgang mit Kritik. Klasse!

Blogs und der Tourismus
Wie lassen sich Blogs in der Tourismusbranche nutzen? Klaus Eck hat sich im PR-Blogger der Reisebranche gewidmet und 13 sehr treffende Gründe für ein Corporate Blog als digitale Reisezentrale formuliert.

Facebook und die Ads
Welche Werbeformate gibt es bei Facebook Ads? Thomas Hutter hat eine kompakte „Einführung in Facebook Ads für Anfänger“ – Auswahlkriterien, Werbetypen, Abrechnung, Kontrolle etc. – verfasst, welche die vielfältigen Werbemöglichkeiten für Unternehmen deutlich macht.

Unternehmen und Google Hangouts
In welcher Form können Unternehmen Google Hangouts für sich nutzen? Dies hat Natascha Ljubic in einem Beitrag beschrieben. Darin geht sie auf einige der vielfältigen Gründe ein, die für den Einsatz von Google Hangouts sprechen.

Instagram und das Online-Marketing
Wie lässt sich Instagram im Online-Marketing einsetzen? Die Karrierebibel hat gerade für Einsteiger eine prima Anleitung geschrieben, wie sich Instagram für PR- und Marketing-Zwecke nutzen lässt – von Hinweisen zum Aufbau bis zu Ideen für den sinnvollen Einsatz.

Foursquare und der neue Check-In
Auch wenn ich mich – wie und warum hier beschrieben – von Foursquare etwas zurückgezogen habe, macht mich der neue Ansatz des New Yorker Startups (darf man das eigentlich noch sagen?) doch neugierig. Nach Martin Weigerts Beitrag denke ich: Weiterhin beobachten.

Kommunikation und die Frage nach der Messung
Was bedeutet eigentlich Messbarkeit der Kommunikation in Zeiten des Social Web? Christian Henne hat sich dazu einige kluge Gedanken gemacht. Unter anderem plädiert er dafür, die Messgrößen und KPIs noch klarer an den Zielen auszurichten.

Social Publish bei Mercedes-Benz
Wie könnten Unternehmen mit Bloggern und Journalisten in der Zukunft kommunizieren? Robert Basic hat sich dazu das neue Mercedes-Benz-Angebot Social Publish angesehen und zeigt sich begeistert – von der Umsetzung, der Info-Bereitstellung und Durchsuchbarkeit. Schließlich gilt: „Je schneller, einfacher und kostengünstiger Inhalte abgerufen werden können, umso besser verteilen sich diese Informationen.“

Zweifel an Foursquare. Ein Abschied.

Eigentlich war und bin ich ein großer Fan von Foursquare. Denn der Gedanke, der dahinter steht, passt: Freunden zeigen, wo man ist. Mit anderen um Mayorships und Belohnungen streiten. Unternehmen die Chance bieten, mich als Kunden zu belohnen und damit zu binden. Und dies immer Location based. So weit die Theorie. Nach nun 1,5 Jahren werde ich mich jetzt mehr oder weniger verabschieden. Denn die Praxis sieht irgendwie anders aus.

1) No active Companies – No value.
Foursquare wächst: Weltweit sollen es über 20 Mio. Nutzer sein, mit mehr als 2 Mrd. Check-Ins in über 35 Mio. Orten und Geschäften. Prächtige Zahlen. Und in Deutschland? Verlässliche Nutzerzahlen sind mir bei uns nicht bekannt. (Jemand anderes?) Noch weniger finde ich Informationen über wirkliche und regelmäßige Aktivitäten. Doch allein meine Beobachtungen zeigen keine Rekordzahlen.

Der Foursquare-Grundgedanke ist richtig: Unternehmen können Besucher binden bzw. neue Nutzer auf sich aufmerksam machen. Doch wer nutzt dies wirklich in Deutschland? Ein paar Bars und Restaurants, okay. Und die Bahn mit ihrem monatealten Dauer-Hinweis auf ihr Azubi-Special. Bow, ey. Wenn man sich ansonsten umgehört, wird als Case Study nur immer wieder die Pizza-Pasta-Kette Vapiano erwähnt, die bereits früh Foursquare effektiv nutzte. Wer hat sich seitdem daran orientiert? Welche Firmen haben nachgezogen? Verdammt wenige. Auf meinen Reisen in den letzten Monaten sind mir weder in Berlin, Stuttgart, Frankfurt, Hannover oder Zürich wirklich gute Check-Ins aufgefallen, die sich lohnen und die das Konzept der Neukundenakquise bzw. Kundenbindung weiterführen. Ich selbst habe es bei einem Ex-Kunden eingeführt, was seitdem von deren Seite nicht weiter wahrgenommen wird. Auch keine Erfolgsstory. Kennt ihr viele positive Cases?

Dabei verstehe ich das nicht wirklich. Unter Vertriebsleuten kursiert die Zahl, dass es 10x so teuer ist, neue Kunden zu gewinnen als alte zu halten. Warum stürzt sich dann niemand auf dieses Tool gerade im Social Media Zeitalter? Der Aufwand ist nicht besonders hoch. Warum investieren alle nur in Facebook? Schade eigentlich. Und wenn sich die deutschen Unternehmen und Shops nicht um ihre Kunden kümmern, warum sollten dann die User selbst einchecken? Wenn es außer ein paar Pünktchen und den unvermeidlichen Mayorshops sonst nichts zu holen gibt?

2) No Fairplay – No Mayors.
Vielleicht bin ich etwas sensibel gebaut. Aber jedes Duell um Mayorships und sonstige Gewinne sollte immer fair ablaufen. Ansonsten macht es keinen Spaß. Doch leider gibt es in meinem Umfeld zu viele Vollpfosten, Egotrottel und Spaßverderber, die morgens um 4 Uhr in Frühstückscafés, nachmittags in insolvente und seit langem geschlossene Geschäfte und am Sonntag morgen in Kaufhäuser einchecken. Nur getrieben von dieser Sucht, überall der Erste und mit seinen ach so vielen Mayorships zu sein.

Ich könnte hier einige Accounts nennen – aber das würde nichts an der Sache und dem Problem ändern. Will man sich mit solchen „messen“? Nein. Der spielerische Ansatz mit den Mayorships läuft sich damit tot – auch weil Mayors allein nicht mehr ausreichen (siehe 1.), Nutzer auf die Dauer zu binden.

3) Join Friends – That’s okay.
Freunden zu sagen, wo man sich gerade befindet, ist gerade auf Messen und Konferenzen durchaus praktisch. Allein deshalb werde ich Foursquare künftig ab und zu einsetzen. Doch wie viele machen dies – abgesehen von „Nerd-Konferenzen“ wie der re:publica? Wenn ich die Aktivitäten in meiner Foursquare-Timeline beobachte, so kann ich auf jeden Fall erkennen, dass die Zahl ihrer Check-Ins in den letzten Wochen und Monaten deutlich zurückgegangen sind. Ist dies nur eine Momentaufnahme? Das kann ich nicht final beurteilen – glaube aber nicht daran.

Und bei Veranstaltungen? Beim letzten PR-Branchentreffen – den PR Report Awards in Berlin – waren zu Hoch-Zeiten ganze 7 Personen eingecheckt. Im Jahr zuvor waren es ähnlich wenige gewesen. Wenn selbst die Kommunikationsbranche dieses Instrument nicht aktiv annimmt, wie soll es sich dann bei „normalen“ Nutzern durchsetzen? Und wenn so wenige Kommunikationsexperten mit diesem Tool aktiv arbeiten, wie sollen dann wiederum Unternehmen davon Wind bekommen, welche Chancen sie haben könnten? Ich habe meine Zweifel.

Wie wird es also weitergehen mit Foursquare in unseren Gefilden? Ich bin gespannt – aber auch skeptisch. Wenn sich nicht viele Unternehmen und Einrichtungen aktiv beteiligen, wird diese an für sich schöne Idee auf ein Geek-Tool reduziert oder sogar tot laufen. Oder ihr wird durch eine Übernahme von Facebook oder Google neue Popularität eingehaucht.

Ich selbst bin dann erstmal weg. Zumindest fast. Als Hinweis für Freunde und Bekannte und Social Media Kontakte werde ich es ab und zu noch einsetzen. Aber nicht mehr. Eigentlich schade.

Oder wie geht es euch mit Foursquare?

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