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Impressumspflicht im Internet: Tipps und Tools im Überblick

Im Zusammenhang mit Abmahnungen bei Facebook ist in den letzten Tagen vielfach über die Impressumspflicht in den Social Media Kanälen diskutiert worden – das heißt für Seiten, die nicht rein privat sind. Darauf aufbauend habe ich die wichtigsten Tipps, Tools und Hinweise zu allen Online-Kanälen mal kurz zusammengefasst.

Impressumspflicht bei Webseiten und Blogs
Auf der Webseite Net & Law lässt sich der Webimpressum-Assistent prima dafür einsetzen, sich ein rechtssicheres Impressum für seine Webseite oder sein Blog erstellen zu lassen. Kleine Einschränkung: Der Haftungshinweis „Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links …“ ist heute praktisch hinfällig.

Impressumpflicht bei Webseiten plus Google Analytics Disclaimer
Wer Google Analytics auf seiner Webseite nutzt, muss Nutzer darauf im Impressum oder in einem eigenen Punkt „Datenschutz“ hinweisen. Welche Inhalte hier angegeben werden müssen, lässt sich über die Webseite des Anwalts Sören Siebert auswählen und integrieren.

Impressumspflicht bei Webseiten plus Social Media Plugins
Wer seine Webseite mit den eigenen Social Media Kanälen per Plugin verknüpft hat, sollte nicht vergessen, darauf im Impressum hinzuweisen. Einen eigenen Disclaimer zur Nutzung – ob zu Facebook-Plugin, Twitter und/oder Google+ – lässt sich ebenfalls auf eRecht24 erstellen und über einen Quell-Code in die eigene Webseite einbinden.

Impressumspflicht in E-Mail-Newslettern
Es sollte sich herumgesprochen haben, dass auch jeder E-Mail-Newsletter ein Impressum benötigt. Der erwähnte Webimpressum-Assistent bei Net & Law lässt sich hierzu als Anleitung nutzen. Ein Hinweis dazu: Aktuell muss noch ein komplettes Impressum in einen Newsletter integriert werden; der reine Link vom Newsletter auf das eigene Website-Impressum ist derzeit noch nicht ausreichend. Ach ja: Wer sich etwas tiefer mit den rechtlichen Fallstricken im E-Mail-Marketing auseinander setzen will, die leicht verständliche „Richtlinie für zulässiges E-Mail-Marketing“ des eco-Verbandes hilft mir seit Jahren weiter.

Impressumspflicht bei Facebook
Der Rechtsanwalt Thomas Schwenke hat auf allfacebook.de eine perfekte Anleitung geschrieben, wie sich Facebook-Seiten innerhalb weniger Minuten mit einem rechtssicheren Impressum versehen lassen – und zwar am Besten direkt sichtbar in der Infobox.

Impressumspflicht bei Twitter
Jede Twitter-Seite, die nicht rein privat ist, benötigt ein Impressum. Dieses lässt sich am rechtlich sichersten in das Feld „Bio“ integrieren – inklusive Linkverkürzer. Wie erklärt Thomas Schwenke hier. Sollte der Linkverkürzer irgendwann eingestellt werden und damit nicht mehr funktionieren, muss sofort ein neuer Verkürzer oder der ausführliche Link gesetzt werden. Ansonsten verliert dieser Impressums-Hinweis natürlich seine rechtliche Gültigkeit.

Impressumspflicht bei Google+
Bei Google+-Seiten ist zwischen Personenprofil und Unternehmensseite zu unterscheiden. Während sich bei Personenprofilen ein Impressum einfach in „über mich“ integrieren lässt, ist dies bei Unternehmensseiten deutlich unklarer. Eine Infobox wie bei Facebook existiert schließlich nicht. Thomas Schwenke erklärt hier, wie man dieses Problem dennoch rechtssicher lösen kann – zumindest aus heutiger Sicht.

Impressumspflicht bei YouTube
Auch die Firmenpräsenz auf Youtube benötigt ein eigenständiges Impressum. Dieses lässt sich als Text oder Link schnell und einfach in das „Über mich“ integrieren.

Impressumspflicht bei Pinterest
Auch wenn es derzeit noch nicht groß diskutiert wird – zumindest mir nicht bekannt -, so ist fest davon auszugehen, dass Pinterest-Seiten, die nicht rein privat sind, ein Impressum benötigen. Dazu lässt sich ein Link auf das eigene Impressum am einfachsten und damit für alle sichtbar direkt in „about“ integrieren.

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