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Crowdsourcing

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Gedankenspiele-Lesetipps vom 23-05-2014

Posted from Diigo. The rest of my favorite links are here.

Die Lesetipps-Gedankenspiele vom 05.02.2013

Mehr Ps beim Marketing
Marketing basierte jahrzehntelang auf den 4 Ps: Product, Price, Place, Promotion. Brian Solis hat mit People und Purpose nun zwei weitere Ps hinzugefügt – auch als Reaktion auf die veränderte Medienwelt. Während mich People als 5. P überzeugt, bleibe ich bei Purpose als Ziel und Zweck eher skeptisch, da dies eigentlich die Voraussetzung von allen 4 bzw. 5 Ps ist.

Opel und das Krümelmonster
Wie man sich mit einer kleinen Aktion an eine Kampagne andocken kann, hat Opel auf Facebook gezeigt – mit dem passenden Text: „Achtung Polizei! Dieses Foto ist im Netz aufgetaucht. Wir distanzieren uns ausdrücklich von dieser dreisten Fälschung! Kein Opel ADAM ist verloren gegangen und der Fahrer ist uns nicht bekannt.“ Wirklich kreativ, ihr Rüsselsheimer. (via @tp_da)

Vine und der Küchenruf
Die Darmstädter PR-Fundsachen haben sich den 6-Sekunden-VideoService Vine von Twitter näher angesehen. Ihre Empfehlung: Trotz einiger Probleme hat Vine das Potenzial, als PR-Instrument die passende Antwort auf den journalistischen „Küchenruf“ zu werden – also eine Botschaft in wenige Sekunden zu packen. Meine Frage: Und was passiert, wenn das bald alle PR-Leute machen? Tobias Gillen hat dazu ein paar Beispiele aufgeführt, wie Journalisten Vine als Live-Berichterstattung, Presseschau oder Visualisierung einsetzen (können).

Frühjahrsputz für ein sauberes Profil
Welche Nachrichten wird Facebooks neue Graph Search zu Tage bringen? Sie „umgeht in keiner Weise die getroffenen Privatsphäre-Einstellungen“ beruhigt Thomas Hutter. Jedoch könnten Benutzer bei den jetzt möglichen komplexen Verknüpfungen überrascht sein. Sein klarer Hinweis: Wer Wert auf die eigene Online-Reputation legt, sollte sich die Zeit für einen umfassenden Frühjahrsputz nehmen.

Tools erleichtern das Social Media Marketing
Natascha Ljubic hat in einem schon zwei Wochen alten Post darüber berichtet, welche kostenfreie Tools sie beim Social Media Marketing alles einsetzt. Unter ihren 20 Tools darf ich mich jetzt mal wieder etwas intensiver mit Commun.it auseinandersetzen. Danke dafür.

Joey’s macht Crowdsourcing
Auch wenn die Kampagne etwas von McDonald’s abgekupfert ist: Joey’s Fanpizza hat eine gute Crowdsourcing-Aktion auf Facebook gestartet. Pizzaliebhaber können auf der Basis vorgegebener Zutaten ihre Fanpizza kreieren. Das Neue: Der Gewinner erhält von jeder seiner verkauften Pizzen immerhin 5 Cents. (via @futurebiz)

McLaren kann Storytelling
Wer noch ein grandioses Beispiel zum Thema Storytelling sucht, der sollte sich diese Geschichte mal ansehen, die McLaren hier erzählt. (via @tpemurphy)

Rückblick: Die Social Media Kampagnen des Monats Oktober: Coke, IKEA, Thomas Cook, Bodyform, Alitalia

Welche Social Media Kampagnen waren im Monat Oktober besonders auffällig? Diese fünf Fälle sind mir im Gedächtnis geblieben. Oder habe ich wichtige vergessen?

Coke plus James Bond
Passend zum neuen James Bond Film „Skyfall“ hat Coca Cola Zero ein Video publiziert, das heute schon fast 7 Mio. Hits allein auf YouTube hat. Das Thema: „Unlock the 007 in you. You have 70 seconds!“ Der Inhalt: Auf einem Bahnhof werden Reisende, die sich an einem Automaten eine Coke Zero kaufen wollen, aufgefordert, innerhalb von 70 Sekunden zu einer bestimmten Zugplattform zu gelangen. Schaffen Sie es, so bekommen Sie Freikarten für den neuen James Bond Thriller. Auch wenn die Schauspieler gecastet wurden, nur „beautiful people“ eingesetzt sind und der Trailer nur begrenzt authentisch ist, macht er viel Spaß und erfüllt damit seinen Motivationszweck.

IKEA plus reales Crowdsourcing
IKEA hat im norwegischen Bergen nur 300 Meter vom alten Gebäude das modernste IKEA Einrichtungshaus Europas errichten lassen. Doch wie zieht man mit seiner Filiale am einfachsten um? Man motiviert die netten Einwohner in Bergen, doch etwas beizutragen und mitzuhelfen – natürlich kostenlos – und macht aus dem Umzug ein großes Mitmach-Event. Ein gelungener Medien-Motivations-Mix später: Hier ist sie, die erfolgreichste Eröffnung der IKEA-Geschichte, die im Best-Practice-Blog noch ausführlicher beschrieben und per Video gezeigt wird.

Thomas Cook vs. Thomas Cook
So funktioniert Social Media Monitoring: Als User Thomas Cook auf der Facebook-Seite des gleichnamigen Reiseanbieters um Entschädigung in Form eines Paris-Wochenendes für die Jahre der Demütigung aufgrund des gleichen Namens bittet, erhält er eine negative Antwort: Das Unternehmen hätte keine Reisen zu verschenken. Durch ihr Monitoring schaltet sich stattdessen Charlotte Hunt von lowcostholidays.com ein: Bei ihnen würde er natürlich sofort so eine Reise bekommen, würde er den Unternehmensnamen teilen (okay, wer heißt schon lowcostholiday ;-). Trotzdem schenkte sie ihm kurzerhand die Reise nach Paris – zu Zweit und für eine ganze Woche. Während der Neukunde glücklich seine Paris-Impressionen über die Social Media Kanäle verbreitete, wirbt lowcostholidays.com mit dem Slogan „Thomas Cook saved by lowcostholidays.com“. (via ethority.de)

Bodyform vs. Richard
Das britische Unternehmen “Bodyform” hat mit einem höchst kreativen Video auf einen frechen Facebook-Kommentar von Richard Neill geantwortet, der bis heute über 100.000 Likes und über 5.000 Kommentare erhalten hat. Dieser hatte sich darüber aufgeregt, dass Frauen während ihrer monatlichen Periode gar keine so tollen Sachen wie in den Bodyform-Werbespots machen würden, sondern ziemlich unausstehlich seien. Er fühle sich daher von Bodyform seit Jahren angelogen. Mit einer großen Prise Selbstironie gab Bodyform Richard in dem Video recht – und traf dabei genau den richtigen Ton der Fans wie Beobachter. Fast 3 Mio. Zugriffe auf das YouTube Video, über 14.000 positive Bewertungen allein hier, die Reaktionen auf Facebook und Twitter gar nicht mitgerechnet. Doch war so ein Video überhaupt in so einer kurzen Zeit produzierbar? Mirko Lange hat bei Triple F, einer Agentur für Bewegtbildkommunikation, nachgefragt und ein „Denkbar“ bekommen.

 
Finally: Alitalia und die verpatzte Kampagne
Alitalia Angebot auf FacebookDie italienische Fluglinie Alitalia bot via Facebook seinen Fans einen kräftigen Rabatt an: 25 Prozent Ermäßigung gab es für Europäer. Zeitgleich startete die Airline in Japan eine Rabatt-Aktion mit 25.000 Yen Ermäßigung. Was die Fluglinie nicht bedacht hatte: Diese ca. 240 Euro konnten auch Europäer nutzen; zwar über die japanischsprachige Seite – in Zeiten kostenloser Übersetzungsprogrammen kein Problem; bei der Summe erstanden sie sogar Freiflüge. Als dies Alitalia mitbekam, rudert das Unternehmen zurück und storniert bereits bestätigte Buchungen. Nun waren die Nutzer empört. Die Folge: Was als globale Facebook-Aktion angelegt war, endete in einem Kommunikationsfiasko. Dies zeigt, wie sorgfältig Facebook-Kampagnen zu planen sind. (via meedia.de)

Gedankenspiele zu Online Relations vom 25.06.2012

Online-Journalismus-Blockseminare an der Hochschule Hannover, Social Media Workshops an der Evangelischen Medienakademie, Online-Marketing-Seminare am IMK sowie einige Beratungsjobs haben meine regelmäßigen Lese-Tipps etwas verzögert. Aber jetzt sind sie wieder da. Schließlich ist einiges in der Zwischenzeit geschrieben worden.

Tipps für die Medienarbeit
Das PR-Journal hat sich Gedanken zur professionellen Medienarbeit gemacht und zwei Info-Blätter zum Thema Pressearbeit und Online-Pressearbeit publiziert. Mit diesen Infos als Basis hat sich der geschätzte Helge Weinberg Gedanken über seine Lehrjahre gemacht. Parallel hat auch Martin Weigert auf netzwertig Unsitten in der Pressearbeit aufgezählt. Manchmal muss man leider den Kopf schütteln.

Leitfaden für das Crowdsourcing
Ich bin ein Freund der strategischen Ansätze. Und dies überall. Da auch jede – derzeit modische – Crowdsourcing-Planung einer sorgfältigen Vorbereitung bedarf, hat das gleichnamige Blog einen Leitfaden geschrieben, der die Umsetzung schrittweise begleitet. Wer diesen Beitrag liest, dem wird auffallen, wie stark die Vorgehensweise einem klassischen PR-Konzept gleicht.

SEO für Videos
Gerne wird vergessen: YouTube ist die zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Und angesichts der 72 Video-Stunden, die pro Minute hochgeladen werden, ist der Kampf um eine gute Präsenz hoch. Ein ausführlicher Bericht im tagSeoBlog hat sich jetzt den Kriterien gewidmet, damit ein Video in der YouTube-Suche möglichst weit vorne gelistet wird.

RSS-Feed fur Pinterest
Ich bin ein absoluter RSS-Fan – und liebe vor allem die großartige mobile App von Silvio Rizzi. So ziemlich alles versuche ich über das kleine orangene Quadrat abzurufen. In diesem Kontext sehr praktisch: Das Social Media Marketing Blog hat jetzt aufgezeigt, wie einfach sich selbst Pinterest-Accounts bzw. Pinterest-Boards per RSS abonnieren lassen.

Sicherheit für Facebook
Angesichts zunehmender Hacker-Angriffe auf die Sozialen Netzwerke – wie kürzlich bei LinkedIn -, hat Thomas Hutter einen längeren Beitrag publiziert, welche schmutzigen Tricks besonders beliebt angewendet werden, auf was Facebook-Nutzer besonders Acht geben sollten und welche Maßnahmen sich dagegen ergreifen lassen.

Monitoring bei Otto
Wenn auch schon ein paar Tage alt: Die Case Study zum Social Media Monitoring bei Otto bleibt lesenswert – insbesondere auch in der Verzahnung zwischen Kundenservice und Social Media.

Lesestoff fur Onliner
Der fleißige Daniel Rehn hat 5 – äußerst umfangreiche – Präsentationen zu seinen Vorlesungen Online / Social Media bei Slideshare zur Verfügung gestellt. Und auch wenn sie teils etwas vollgepackt sind: Jeder Dozent oder Berater wird darin zahlreiche Anregungen für seine Arbeit finden. Mich haben die Folien immerhin schon mal 4 Stunden Lesen gekostet. Aber es hat sich gelohnt ;-).

Tool-Tipp: Webseiten-Geschwindigkeit
Nicht nur für SEO-Zwecke sondern auch für die Usability ist sie ein entscheidender Faktor: Die Geschwindigkeit, mit der sich die eigene Webseite lädt. Natascha Ljubic hat 5 Tools zusammengestellt, mit der sie sich messen und überprüfen lässt. Auch wenn die Ergebnisse doch sehr unterschiedlich sind ….

12 Erfolgsfaktoren für die Präsenz im Social Web

Bei Beratungen oder in Seminaren werde ich öfters nach meinen Erfolgsfaktoren für eine Präsenz im Social Web gefragt. Auch wenn Begriffe an sich immer etwas Oberflächliches an sich haben, so haben sich für mich die folgenden 12 Erfolgskriterien herausgebildet. Dabei ist von der Reihenfolge nicht auf die Rangfolge zu schließen.

01. Ehrlichkeit & Offenheit
Wer nicht ehrlich kommuniziert, wird in einer heute hochvernetzten Kommunikationswelt früher oder später erwischt. Und das ist auch gut so.

02. Sorgfalt
Ein zu schnell abgesendeter Tweet oder ein unüberlegtes Schreiben, das bei Facebook landet, kann für Ärger sorgen. Das mussten nicht nur ein großer Konzern und ein Regierungssprecher lernen.

03. Regelmäßigkeit
Nachhaltigkeit erfordert eine kontinuierliche Präsenz und ein regelmäßiges Agieren im Social Web. Nur wenn sie Social Media wirklich leben, können Unternehmen eine wirkliche Credibility bei ihrer Community erreichen.

04. Klare Strategie
Nachhaltigkeit erfordert eine klare strategische Vorgehensweise wie mit der POST-Methode. Wer ohne Strategie agiert, wird dagegen über etwaige kurzfristige Erfolge kaum hinauskommen.

05. Modernes Themensetting
Eigene Themen identifizieren, glaubwürdig (be)setzen, Content erarbeiten und darüber mit der Community regelmäßig kommunizieren: Dies schafft Vertrauen und Interesse. Wie dies geht, haben bereits Dove, Frosta, Christoffel Blindenmission und viele andere gezeigt.

05. Kreatives Storytelling
Gute Geschichten sind im Social Web gefragt – vor allem wenn sie genau auf ihre Zielgruppen zugeschnitten sind. Dies belegen auch die Kampagnen von Queensland Australia, KLM, Schweiz Tourismus oder Obermutten.

06. Aktive Userintegration
Crowdsourcing ist modern – und kann auch zum Erfolg werden wie viele Beispiele von Starbucks, Dell, PepsiCo., Ritter Sport bis hin zu McDonalds zeigen. Aber nur dann, wenn mögliche Gefahren bedacht sind und klare Regeln herrschen. Wer diese später ändert, bekommt Ärger mit der Community.

07. Communication Guidelines
Guidelines sollten sich nicht nur auf die Social Media Nutzung, sondern die gesamten kommunikativen Aktivitäten beziehen. Wer sie zudem per Workshop einführt, wird bei Mitarbeitern eine deutlich höhere Akzeptanz erreichen.

08. Customizing & Personalizing
Individualisierte Newsletter und thematische RSS-Streams zeigen schon lange, wie User mit personalisierten Informationen bedient werden sollen. Schließlich kann – wie Sascha Lobo schreibt – auch jede Micro-Öffentlichkeit zur Makro-Öffentlichkeit werden.

10. Integration & Vernetzung
Wer Social Media als Standalone-Maßnahme ansieht, hat das Social Web nicht verstanden. Vielmehr müssen alle Maßnahmen mit der Unternehmensphilosophie übereinstimmen und mit sonstigen Kommunikations- und Marketingmaßnahmen eng vernetzt sein.

11. Gesamtheitliches Monitoring
Eine spätere Erfolgskontrolle ist nur möglich, wenn schon am Anfang klare Kennziffern formuliert und fortwährend überprüft werden. Dazu stehen kostenlose wie kostenpflichtige Monitoring-Instrumente zur Verfügung.

12. Lebenslange Weiterbildung
Die Zahl der Plattformen im Social Web ist enorm. Und täglich kommen neue hinzu. Umso wichtiger ist es, dass sich professionelle Kommunikatoren regelmäßig weiterbilden – über Fachbücher, Newsletter und Blogs sowie auf Konferenzen, Workshops und Barcamps.

Dies sind meine 12 Erfolgsfaktoren, die ich für ein Agieren im Social Web als wichtig erachte. Welche habe ich noch vergessen?

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