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Corporate Blogs

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Gedankenspiele zu Online Relations vom 15. August 2012

Kaum ist man für eine Woche auf Island weg, trudeln parallel wieder eine Menge an interessanten Beiträgen ein, von denen ich dieses Mal 11 Lesetipps weiterempfehle.

Datenjournalismus: So war Olympia
Es war fast zu erwarten: Das Höher, Weiter, Schneller bei den Olympischen Spielen war natürlich etwas für die Datenjournalisten. Wer sich daran genauso wie ich daran erfreuen kann, dem empfehle ich den Guardian, der (mal wieder) dieses Thema vorbildlich umgesetzt hat.

E-Mail: Warum Infos nicht ankommen
Das Online-Marketing-Blog hat „7 goldene Regeln“ für die Zustellbarkeit von E-Mails formuliert. Das Gute daran: Diese Regeln fokussieren sich ganz klar auf dieses oft zu wenig berücksichtigte Thema.

SEO vs. SEA: Die Kombination macht’s
Suchmaschinenoptimierung oder doch Suchmaschinenwerbung? Diese Frage beschäftigt viele Online-Marketeers – gerade aus Kosteneffizienzgründen. Gründerszene hat 5 Gründe aufgeführt, warum SEO nicht SEA komplett ersetzen kann und wie SEA-Kampagnen strategisch geplant werden sollten. Und wer sich eher mit SEO beschäftigen will: Gründerszene schlägt „31 geile SEO-Tools“ vor. Jetzt fehlt nur noch die Zeit zum Ausprobieren.

SEO: Brand-Building bei Google
In einem längeren und spannenden Beitrag hat sich Martin Mißfeldt im tagSeoBlog Gedanken darüber gemacht, wie Unternehmen aus Google-Sicht einen Brand-Status erhalten könnten. Welches sind denkbare Brand-Faktoren? Und gibt es bald SEO-Brandbuilding?

Blogs: Die Risiken im Vorfeld bedenken
In ihrer durchweg hervorragenden Serie über Corporate Blogs hat sich die fleißige Kerstin Hoffmann jetzt mit den Risiken auseinandergesetzt. In 11 kompakten Ratschlägen gibt sie Tipps, wie Neu-Blogger mit Risiken umgehen bzw. diese durch sorgfältige Planung bereits im Vorfeld vermeiden sollten.

Facebook: Darum werden nicht alle Posts gezeigt
Im Zusammenhang mit den „Promoted Posts“ gab es einige Zweifel daran, ob Facebook nicht die Verbreitung und die Sichtbarkeit von Beiträgen absichtlich beschneidet, um die neue Promotion-Funktion zu pushen. Thomas Hutter sagt „nein“ und rechnet vor, warum es sinnvoll ist, nicht jedem jeden Beitrag anzuzeigen.

Twitter: Welche Länderchefs twittern?
Von Barack Obama ist es bekannt. Er twittert (teils selbst) gerne. Doch was ist mit anderen Weltpolitikern? Das Bernetblog hat die Studie Twiplomacy von Burson Marsteller untersucht, die 264 politische Twitter-Accounts aus 125 Ländern unter die Lupe genommen hatte. Das Ergebnis: Twittern: Manchmal. User-Interaktion: Nein. Zeitpunkt: Nur zu Wahlzeiten. Also eher Einwegkommunikation.

Social Media Monitoring: 32 Tools im Vergleich
Helene Fritzsche hat bei somemo die 2. Version ihres Vergleiches von 32 Tools für das Social Media Monitoring publiziert. Dabei unterscheidet sie zwischen den Kategorien Full-Service, Hybrid und Self-Service. Die schlechte Nachricht für Gratis-Jäger: Kostenlos sind nur die bekannten Google Alerts und Social Mention.

Tourismus: Wenn Online und Offline verschmelzen
Wie werden heute Online- und Offline-Welt verknüpft? Wie lassen sich Social, Local und Mobile verbinden? Welche Ausirkungen haben sie auf unsere Mobilität? Tourismuszukunft hat sich dazu vier Beispiele aus der Reise- und Autowelt – KLM, Lufthansa, Audi, Mercedes – rausgepickt.

Shitstorm: Ruhig bleiben
Nach Nico Lumma hat sich auch meedia dem Thema Shitstorms angenommen. Die „sechs Gründe, warum Sie dennoch nicht in Panik verfallen sollten“ geben betroffenen Unternehmen eine gute Grundlage, etwas relaxter damit umzugehen.

Tool-Tipp: Duplicate Content aufspüren
Duplicate Content ist nicht nur aus SEO-Gründen ärgerlich. Wie sich solche Content-Kopisten gut aufspüren lassen, zeigen diese 5 Tools, die die karrierebibel vorgestellt hat. Und ja: Copyscape hilft mir seit Jahren treu.

Gedankenspiele zu Online Relations vom 30. Juli 2012

Auch die vergangene Woche war trotz Ferien – habt ihr alle denn keine? – wieder durchaus reich an guten Beiträgen, von denen ich einige gerne weiterempfehle.

Positive Resonanz statt Streisand
Warum man auf Spatzen nicht gleich mit Maschinengewehren schießen sollte bzw. wie eine überlegte Reaktion zu einer positiven Resonanz und nicht zum Streisand-Effekt führte, dies beweist Jack Daniel, u.a. beschrieben bei techdirt. Als der Autor Patrick Wensink für seine Geschichte „Broken Piano for President“ ein Jack Daniels Cover anpasste, reagierte der Whisky-Fabrikat mit dem besten Anwalts-Schreiben, das ich bislang kennen gelernt habe: Lesepflicht.

Mehr Interesse an eigenem Content
Sten Franke gibt in seiner CEO-Kolumne Unternehmen Tipps, damit ihr Content auch geteilt wird. Dabei weist er auf 7 treffende Gründe hin, woran die Content-Verteilung scheitert. Erster sehr wahrer Grund: Eine Firma spricht zu oft über sich selbst.

Höhere Öffnungsraten durch bessere Betreffzeilen
E-Mail-Marketing-Experte Nico Zorn hat 10 Tipps vorgestellt, die zu höheren Öffnungsraten im E-Mail-Marketing führen sollten. Und auch wenn die Tipps im ersten Moment banal klingen: Sie bieten durchaus wertvolle Anregungen für die eigene Praxis.

Mehr Blogs in Unternehmen
Aus meiner eigenen Berater- und Coaching-Praxis weiß ich: Das Thema Blogs ploppt in den letzten Monaten stärker auf. Wie praktisch, dass Kerstin Hoffmann einen prima Überblick über Corporate Blogs erstellt hat. Wichtig auch die vielen Kommentare und Tipps. Wer also Anregungen und Vorbilder sucht …

Besser Bloggen mit Strategie
Diese Hoffnung habe ich, nachdem ich den Beitrag von Christian Henner-Fehr im Kulturmanagement-Blog gelesen habe. Obwohl: Seine Empfehlungen zum Aufbau und zur Pflege von Blogger Relations gelten nicht nur für Kulturbetriebe.

Neue Songbilder mit Instagram
Den Hinweis auf eine schöne Instagram-Aktion habe ich bei Julian Grandke entdeckt. Die hübsche New Yorkerin Sängerin Alicia Keys hat bei der Produktion ihres neuesten Albums eine Foto-Aktion gestartet. Sie forderte ihre Fans auf, zu ihrem neuesten Song passende Bilder per Instagram zu erstellen und mit dem Hashtag zu versehen – die sie dann wieder in ein Video integrieren will.

Bessere Postings durch mehr Herzblut
Aufgeschreckt von einem Blog-Post über einen Facebook-Post-Bauplan warnt Kerstin Hoffmann in ihrem Beitrag davor, in der Kommunikation nur auf Wirkung und Effekte zu setzen. Das Wesentliche im Social Web und bei der Kommunikation seien wertvolle Inhalte. „(…) kein Unternehmen, kein Kommunikationsprofi ist erfolgreich, wenn Herzblut, Engagement und Intuition fehlen.“ Wie recht sie doch hat.

Mehr Wissen über Facebook
Die Facebook-Expertin Annette Schwindt hat eine neue Version ihres kompakten Leitfadens zur Kommunikation via Facebook online bereitgestellt. Gerade für Nicht-Profis ist er Pflicht-Lesestoff. Hier lässt er sich per Scribd bequem herunterladen.

Mehr Einsicht in Klout
Wie funktioniert eigentlich Klout? Was sind die wichtigsten Elemente bei diesem „online influence measurement“? Im Best-Practice-Buiness-Blog habe ich diese wirklich kompakte Beschreibung gefunden, welche Faktoren und Variablen auf den Klout-Score einzahlen.

Gedankenspiele zu Online Relations vom 31. Mai 2012

durch Beratungsaufträge, Seminare und Workshops u.a. bei der Knappschaft in Bochum, der Internationalen Geothermiekonferenz in Freiburg oder der DAPR in Frankfurt kam ich in den letzten drei Wochen zu fast nichts anderem. Jetzt ist es aber wieder soweit – schließlich hat sich einiger Lesestoff in meinem Reader angehäuft. Ein kleiner Auszug an Empfehlungen.

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Medienarbeit und der persönliche Kontakt
Blogs, Facebook, Twitter, Google+ – Social Media Aktivitäten sind immer festerer Bestandteil der Unternehmenskommunikation. Aber wie sieht es eigentlich mit den persönlichen Gesprächen aus? Im Blog von Fink & Fuchs PR zeigt Michael Zell auf, wie wichtig und von welch zentraler Bedeutung diese gerade in der Medienarbeit sind, schließlich sei PR auch People-Business. „Unsere Erfahrung aus dem täglichen Kontakt zu Medienvertretern zeigt, dass (…) die Kontaktpflege zu Redakteuren, aber auch nicht-traditionellen Mittlern wie Bloggern, ist Dreh- und Angelpunkt für die erfolgreiche Medienarbeit im Rahmen der PR-Strategie – dabei führend per Telefon oder Mail, aber auch zunehmend über soziale Medien wie Twitter und Facebook.“

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Freie Journalisten und das Urheberrecht
Die Diskussion um das Urheberrecht bleibt eines der Top-Themen des Jahres. Einen klugen Beitrag – samt vieler nützlicher Links – leisten die Freischreiber, die begründen, warum sie sich nicht an der Aktion „Wir sind die Urheber“ beteiligen. So zeigten sie sich verwundert über die Aussage, dass der „behauptete Interessensgegensatz zwischen Urhebern und Verwerten ein abwegiges Bild unserer Arbeitsrealität“ entwerfe. Vielmehr treffe genau dieser Gegensatz freie Journalisten in ihrer Arbeitsrealität: „Nach unserer Wahrnehmung haben freie Autoren gerade ziemlich selten das Problem, von gierigen Nutzern „entrechtet“ zu werden. Für ihre wiederholte „Entrechtung“ dagegen sorgen die Verlage.“

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Unternehmen und die Nachwuchssuche
Wie wichtig und notwendig Feedback ist, um die Kompetenzen der eigenen Azubis nachhaltig zu fördern, beschreibt Helge Weinberg in seinem Blogbeitrag. Denn nur so lassen sich die fachlichen wie sozialen Kompetenzen des Nachwuchses wirklich fördern. Seine klare Aussage: „Lernen ist ohne Feedback nicht möglich.“ Dazu gibt er wichtige Hinweise, was ein wirkungsvolles Feedback ausmacht.

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Google und der Knowledge Graph
Unter dem Namen „Knowledge Graph“ rollt Google derzeit ein Feature aus, was gesuchte Begriffe gleich in ihrem Zusammenhang zeigt. Wie sehr sich damit die Suchmaschine zum eigenen Zielort ihrer suchenden Nutzer weiterentwickelt, beschreibt netzwertig in einem hochspannenden Beitrag. Denn ja: Auch ich selbst bin von diesen Möglichkeiten tief beeindruckt, sollten die Ergebnisse wirklich die Wünsche ihrer Nutzer auch wirklich treffen. Wer einen Blick auf das folgende Video wirft, wird schnell die Dimension bewusst werden.

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Social Media und die veränderte Kommunikation
Das Social Web verändert die Kommunikation – gerade für Unternehmen in der Kommunikation mit ihren Kunden. Doch wie Julian Grandke richtig schreibt: Social Media verändert die Kommunikation bedeutet vor allem, „dass durch Social Media die Erwartungen und Gewohnheiten des Konsumenten grundlegend verändert werden“. Dies hat Auswirkungen auf viele Kommunikationszweige – Webseiten, Hotlines, Werbung -, worauf Unternehmen reagieren müssen, wie er anhand von Beispielen konkret aufzeigt.

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Corporate Blogs und die sozialen Satelliten
Angeregt von einem Blogposts macht sich Kerstin Hoffmann Gedanken darüber, warum Corporate Blogs auf den eigenen Webspace gehören, warum Google+ und Facebook nicht das eigene Unternehmensblog ersetzen können und welche Inhalte dennoch gut im Social Networks aufgehoben sind. Fazit: „Wer hochwertigen Content zu bieten hat, sollten ihn unbedingt auf eigener Plattform selbst anbieten, kontrollieren – und auch die suchmaschinentechnischen Vorteile davon sollten ihm selbst zugute kommen“. Ein Blog-Post über die Kommandozentrale, über Satelliten, den Kontrollverlust und die SEO-Relevanz.

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GM und der Facebook-Rückzug
Kurz vor dem Facebook-Börsengang beschloss GM, sein Facebook-Werbebudget zu streichen. Auf Futurebiz macht Jan Firsching deutlich, dass dieser Rückzug weniger mit Facebook als vielmehr damit zu erklären ist, dass GM bislang der strategische Ansatz fehlte und sich wenig aktiv zeigte – gerade auch im Vergleich zum großen Konkurrenten Ford. Sein Fazit: „Das Problem von General Motors ist nicht Facebook, sondern die definierten Ziele und die Strategie.“

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