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Mein neues Fachbuch: „Die digitale Kommunikationsstrategie“

Vor wenigen Tagen ist mein neues Fachbuch „Die digitale Kommunikationsstrategie“ im Schäffer-Poeschel Verlag erschienen. Es soll Unternehmen und Institutionen als Step-by-Step-Leitfaden dienen, um ihre Kommunikation in digitalen Zeiten besser verorten, integrieren und steuern zu können – immer angedockt an die Unternehmensziele. So zumindest meine Hoffnung.

Denn wie funktioniert integrierte Kommunikation in digitalen Zeiten? Wie entwickelt man eine Social Media Strategie? Gibt es weitere digitale Instrumente, die sinnvoll einzubeziehen sind? Wie geht man am besten vor? Wie machen das andere, woran man sich orientieren könnte?

Fachbuch Kommunikationsstrategie im digitalen Zeitalter

Dominik Ruisinger: Die digitale Kommunikationsstrategie

Mit Fragen wie diesen werde ich regelmäßig belagert – ob bei Beratungen, in Coachings oder während Seminaren. Selbstverständlich gibt es interessante Leitfäden zur Konzeptionslehre, Bücher über die Kommunikation in digitalen Zeiten und eine Menge Papier- und Blog-Werke zum Themenkomplex Social Media. Viele dieser Lektüren habe ich auch ins Buch integriert. Nur: Was empfehle ich Teilnehmern und Kunden, wenn sie konkret nach einem Strategiebuch fragen? Wenn sie eine eigene Strategie im digitalen Zeitalter entwickeln wollen? Oder die bisherige in Frage stellen und überarbeiten beabsichtigen? Genau solche Fragen habe ich mir gerade in den vergangenen zwei Jahren öfters gestellt. Irgendwann Anfang 2016 habe ich dann damit begonnen, solche Fragezeichen in schriftlicher Form abzuarbeiten. Das Ergebnis heute: Ein Buch über Strategien, Konzepte und die digitale Kommunikation. Als ein weiterer Leitfaden – nach meinen Büchern wie „Online Relations“ und „Public Relations“.


Tipp: Für einen ersten Blick ins Buch oder ins detaillierte Inhaltsverzeichnis: Bitte hier entlang


Ein Leitfaden, der an die Hand nimmt
Nein, mir ging es nicht darum, die Welt der Strategie neu zu finden oder gar zu revolutionieren. Das ist meiner Meinung nach gar nicht notwendig. So dockt eine digitale Kommunikationsstrategie an vieles bereits Vorhandenes an, das teils „nur“ einer kräftigen Denk-Revision unterzogen werden muss. Schließlich haben sich die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Kommunikation keineswegs grundlegend verändert. Auch die häufig vollzogene Gegenüberstellung von „klassischer“, herkömmlicher Kommunikation und „moderner“, digitaler Kommunikation bringt uns nicht weiter. Vielmehr gilt es, die Kommunikation den veränderten Chancen und Risiken im digitalen Zeitalter anzupassen und mit den bisherigen Aktivitäten in einen harmonischen Einklang zu bringen.

Darum habe ich mich in diesem Buch auch von den bereits vorhandenen vielfältigen Beiträgen – ob in Buchform, als PDF-Leitfaden oder als Blog-Post – inspirieren lassen, sie aufgenommen und eingebunden. Zusammen mit meinen eigenen Gedanken ist auf diesem Wege ein Leitfaden für Unternehmen und Institutionen entstanden, eine strategische Vorgehensweise, die Organisationen konkret an die Hand nimmt, damit sie Schritt für Schritt ihren eigenen Weg in die neue digitale Kommunikationswelt gestalten und mit ihren bisherigen Aktivitäten verknüpfen können.

Praxis, Tipps, Experten
Auf den gut 300 Seiten ging es mir weniger um Social Media, um einzelne digitale Medien oder ausgewählte Plattformen. Dafür gibt es genügend Lesenswertes. Vielmehr war es das Ziel – wie in meinen Coachings und Trainings – konkret zu helfen, anzuregen, Gedanken zu öffnen, Bestehendes in Frage zu stellen, aber auch mittels Case Studies und vielfältiger Gastbeiträge erfolgreiche Ansätze und Lösungen aufzuzeigen. So ist das Buch als praktischer Leitfaden mit How-to-Do-Charakter angelegt, das Interessierte bei der Erarbeitung ihrer Strategie an die Hand nimmt.

Dies ist bereits im Inhaltsverzeichnis ersichtlich (hier downloaden): Während ich in Teil 1 einige der Voraussetzungen, Hindernisse und Trends konkret benenne, und einen Blick auf den digitalen Wandel, auf die digitale Gesellschaft, auf die Paradigmenwechsel gerade in Zeiten des Social Web und insbesondere auf strategisch notwendige Change-Prozesse werfe, zeige ich in Teil 2 Stufe für Stufe die zentralen Schritte bei der Entwicklung einer Strategie auf.

Schritt für Schritt, Kapitel für Kapitel wird beschrieben, wie eine integrierte Kommunikationsstrategien im digitalen Zeitalter anzugehen ist. Dazu werden die Voraussetzungen und Erfolgsfaktoren benannt, die existierenden Widerstände und möglichen Hindernisse verständlich gemacht und an Beispielen unterschiedlicher Branchen und Größenordnungen aufgezeigt. Und dies auch mittels spannender Gastbeiträge von viel beschäftigten Menschen, die trotzdem die Zeit dafür gefunden haben.

Ob final mein strategischer Leitfaden als Wegweiser durch die Praxis hilft, und den Weg hin zu einer Kommunikationsstrategie in digitalen Zeiten erleichtert, das müssen wiederum die Leser und Umsetzer beurteilen. Ich werde es auf jeden Fall beobachten.


Rezensionsexemplar für Blogger und Journalisten
Wer mein neues Fachbuch gerne rezensieren möchte, der wendet sich bitte direkt an Carsten Beck von Prospero PR, der im Auftrag des Schäffer-Poeschel Verlages sich um die Buch-PR kümmert – oder auch direkt an mich.


Mein Dank an großartige Menschen
Last but not least möchte ich einigen Weggefährten meinen großen Dank ausdrücken: Den 9 Gast-Autoren, meinen 3 Fachkorrektoren, den Verlagspartnern und den unzähligen Blog-, Buch- Autoren und Kommentatoren sowie meinen Studierenden und Workshop-Teilnehmern, die mir beim Lesen, in Trainings und in Seminaren immer wieder neue Anregungen für dieses Buch verpasst haben. Ohne all sie wäre das vorliegende Buch niemals entstanden. Daher: Danke!

Und jetzt: Viel Spaß beim Lesen!

Gedankenspiele | Meine Lesetipps | 16.11.2016

Posted from Diigo. The rest of my favorite links are here.

Social Media als Print-Lesestoff. Im SocialHub-Magazin.

Jetzt liegt – nein, lag – das SocialHub Magazin schon zum zweiten Mal zuerst in meinem Briefkasten (und dazu gleich doppelt!) und dann auf meinem Schreibtisch. Okay, es gibt auch „erst“ zwei Ausgaben. Und falls sich das nächste wieder auf meinen Schreibtisch verirren sollte, werde ich wohl zum Stammleser. Und zwar zum wirklichen „Leser“. Nicht Scanner oder gar Skimmer. Also Leser, der praktisch jede Zeile im Mag liest. Bin ich jetzt auch ein “Social Media Held”, wie SocialHub das Magazin nennt?

Ganz ehrlich zum Start: Die erste Ausgabe fand ich ein klein weniger gehaltvoller und tief gehender. Unter anderen gerade bei den Beiträgen rund um Facebook. Die Titelstory über die „Urlaubspiraten“ in der zweiten Ausgabe hatte dagegen etwas von schöner PR, war hübsch zu lesen, blieb aber inhaltlich recht dünn und aussagelos. Und wenn Stories über Redaktionsplanung geschrieben werden – wie im Beitrag „Zur Content-Findung und Redaktionsplanung aus Agentursicht“ –, so würde ich mich als Leser über die passenden Links freuen. Und über Verweise auf Tools. Wie zum Beispiel auf Scompler oder auf praktische Vorlagen für die Redaktionsplanung als Download. Dann würde das Magazin seinen Info- und Service-Charakter weiter heben. Und der ist schon hoch.

Meine 3 Highlights
Andererseits gab es auch in dieser Ausgabe wirkliche Highlights. Thematisch waren dies für mich vor allem:

  1. Infografiken und Bilder leicht gemacht
    Welche Programme lassen sich – frei – nutzen, um Bilder oder Infografiken zu erstellen, zu bearbeiten, zu optimieren? Welche Bilder-Datenbanken sind dazu geeignet? Und was ist dabei rechtlich zu beachten? Solche Fragen werden mir häufig gestellt – und im Beitrag „So findest und erstellst du Social Media Bilder“ gut beantwortet. Das Schöne daran: Einige der Tipps gehen über die üblichen Quellen und bekannten Tools hinaus.
  2. Content Curation als Strategie-Bestandteil
    Tipps, Tools, Beispiele: Das Magazin hat dem Thema Content Curation ausreichend Platz eingeräumt. Zu recht. Schließlich wird Content Curation zu einem immer wichtigeren Thema nicht nur im Content Marketing. Gerade für Unternehmen, die ein Thema für sich erkannt und es inhaltlich besetzen und sich dadurch als Experte positionieren wollen, bietet es sich als strategische Vorgehensweise an.
  3. Messenger als Kommunikationsinstrument
    Das Jahr 2016 ist das Messenger-Jahr. (Frage: Was wird dann wohl 2017? Vielleicht das Chatbot-Jahr? Darum ist es nur richtig, im Heft gerade WhatsApp ausreichend Platz einzuräumen, um Unternehmen aufzuzeigen, wie sich WhatsApp – mit seinen rund 40 Millionen Nutzern in Deutschland – in die Kommunikation und das Marketing einbinden lässt. Da ist es dann auch nicht schlimm, dass jeder WhatsApp-Experte die vorgestellten Praxisbeispiele wohl bereits kennen mag.

Schon diese drei Beiträge bieten für mich einen hohen ROI (was für ein großes Wort!) – bezogen auf meine erbrachte Lesezeit. Genau deswegen werde ich den SocialHub und das tolle Print-Magazin weiter empfehlen. Schon als Begleiter meiner Seminare und Coachings in den nächsten Tagen. Daher: Danke für den Stoff und das wirklich tolle Social Media Management Tool. Weiter geht’s!

Infografik: Die Social Media Plattformen und ihre Größenanforderungen

Nicht selten werde ich gefragt – und nicht nur ich -, welche Größen denn die einzelnen Social Media Plattformen erfordern – also für Cover-Foto, Profil-Bild etc.. Blogging.com hat dazu ganz praktisch die aktuellen Größen in eine schlichte Infografik gepackt …. auch wenn der hier beschriebene Stand 2016 natürlich nur eine begrenzte Haltbarkeitszeit besitzt ….

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Die ganze Grafik gibt es nach dem Link.

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