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Gedankenspiele-Lesetipps vom 31-12-13

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Gedankenspiele-Lesetipps vom 21-12-13

  • Was ist Content Marketing? Ein neuer strategische Ansatz, um Themen eine größere Sichtbarkeit zu geben? Alter Wein in neuen Schläuchen? Oder einfach die berühmte Sau, die im Jahre 2013 durch das kommunikative Dorf getrieben wurde? Vielleicht von allen etwas. Wie spannend das Thema auf jeden Fall ist, zeigt diese Präsentation von TopRank. Angesichts der Content Marketing World 2013 haben sie die Köpfe hinter den großen Content Kampagnen nach ihren Strategien gefragt. Das Ergebnis: 36 wirklich spannende Content Marketing-Tipps samt Beispielen.

    tags: content marketing Content Strategie

  • War 2013 ein gutes Jahr für den Journalismus? Martin Giesler sagt klar “ja” und führt 22 Trends auf, die heute jeder Journalist kennen sollte.

    tags: journalist Journalismus trend

  • Nachdem der gute Mike Schnoor kürzlich mit seiner Blogparade positiv Furore gemacht hat, schiebe ich zum Thema Blogger Relations noch einen ganz anderen Beitrag nach. Anhand eines konkreten Beispiels zeige ich in dieser Lektion einmal auf, was konkret schief gegangen ist und wie man mit ein paar Kniffen dies deutlich verbessern könnte.

    tags: Blogger Relations Lektion Blog

  • Wie soll ich als Publisher auf den Rückgang der organischen Reichweite bei Facebook reagieren? Björn Tantau empfiehlt u.a. besseres Social Timing, höhere Frequenz, qualitative Inhalte, Anzeigen direkt im Newsfeed – plus die Berücksichtigung weiterer Kommunikationskanäle.

    tags: Facebook Facebook Ads EdgeRank Newsfeed

  • Jeder glaubt heute, eine Facebook-Fanpage anlegen zu können und damit Erfolg zu haben. Dass dies nicht so ist, werden die meisten schnell merken. Um die größten Fehler zu vermeiden, hat Falk Hedemann einen langen Beitrag geschrieben, der zahlreiche Tipps und strategische Hinweise mit auf die Facebook-Reise gibt.

    tags: Facebook Facebook Ads Social Media Strategie

  • Was macht das Geheimnis erfolgreicher vitaler Kampagnen aus? Ausgehend von einer grandiosen Kampagne zu Weihnachten von WestJet Airlines hat Marcel Wengel einige der wichtigsten Elemente aufgeführt, denen jede Kampagne folgen sollte: Einfache Verständlichkeit, zurückhaltende Markenkommunikation, aktueller Bezug, Integration mit weiteren Kanälen, Verbreitung in der internen Kommunikation.

    tags: WestJet Fluglinie kampagne viral Viralmarketing Airline

  • Einen alphabetischen Überblick über Online bzw. Social Media Monitoring und Analyse Tools liefert diese Liste. Schade nur, dass bei den über 100 Tools nicht zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Instrumenten unterschieden wird.

    tags: tools monitoring social media

  • WhatsApp schreibt weiter an seiner Erfolgsgeschichte. 400 Millionen monatlich aktive Nutzer zählt das Netzwerk im Dezember 2013. Allein 100 Millionen kamen in den vergangenen vier Monaten hinzu. Weitere Zahlen sowie Geschichten aus der Welt, wie WhatsApp einzelnen Usern helfen konnte, sind im hauseigenen Blogartikel nachzulesen.

    tags: WhatsApp Nutzerzahlen

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Content Marketing : 36 Trends und Meinungen

Was ist Content Marketing? Ein neuer strategische Ansatz, um Themen eine größere Sichtbarkeit zu geben? Alter Wein in neuen Schläuchen? Oder einfach die berühmte Sau, die im Jahre 2013 durch das kommunikative Dorf getrieben wurde? Vielleicht von allen etwas.

Wie spannend das Thema auf jeden Fall ist, zeigt diese Präsentation von TopRank. Angesichts der Content Marketing World 2013 haben sie die Köpfe hinter den großen Content Kampagnen nach ihren Strategien gefragt. Das Ergebnis: 36 wirklich spannende Einschätzungen und Tipps rund um das Content Marketing. Also einfach mal durch die inhaltlich ziemlich fette SlideShare-Präsentation blättern!

Content Marketing Rocks! 36 Tips from Rock Star Brands & Marketers from TopRank® Online Marketing

Lektionen: So funktionieren KEINE Blogger Relations

Nachdem der gute Mike Schnoor kürzlich mit seiner Blogparade positiv Furore gemacht hat – ich bin wirklich beeindruckt von der Vielfalt der durchweg spannenden Beiträge –, schiebe ich heute zum Thema Blogger Relations noch einen ganz anderen Beitrag nach. Und zwar habe ich vor ein paar Wochen (ja, ich wollte den Beitrag schon länger schreiben) diese Anfrage in meinem E-Mail-Postfach entdeckt. Anhand dieses Beispiels lässt sich wirklich prima aufzeigen, was hier alles schief gegangen ist und wie man es etwas geschickter – und damit erfolgreicher – hätte angehen sollen.

Blogger Relations bei den Gedankenspielen

Ein gutes Beispiel für schlechte Blogger Relations

0: Die Betreffzeile ist vollkommen okay. Gerne beim nächsten Mal noch etwas konkreter formuliert.

1: An der Anrede lässt sich schon erkennen, dass diese Mail an viele Empfänger versendet oder zumindest aus einer Datenbank generiert wurde. Das Problem: “Sehr geehrter Herr Dominik Ruisinger” sagt niemand – übrigens ebenfalls das Problem vieler Newsletter-Versender. Wenn dann “Sehr geehrter Herr Ruisinger” oder “Hallo Dominik” oder “Guten Morgen Herr Ruisinger” und und und. Ob man den Blogger lieber siezen oder duzen will, bleibt dem Unternehmen und der Branche überlassen. Ich bin bei dem Thema entspannt.

2: Sauber gelöst: Die Versenderin stellt sich kurz vor samt ihrem Auftraggeber.

3: Dieser allgemeine Satz sagt mir nur eines: Sie kennt mich nicht. Denn in meinem privaten Blog gab es noch nie einen Gastbeitrag – vor allem nicht von einem externen Unternehmen. Und wo hat sie von mir gelesen? “über Printmedien”? Es ist immer wichtig, früh einen Bezug zum Autor aufzuzeigen, aber bitte nicht so. Gut wäre zum Beispiel: “Ich habe kürzlich von Ihnen im Blog gelesen, dass Sie sich mit dem Thema Foursquare und Lokalisierung auseinander setzen.” Oder: “Ich kenne Ihre beiden Bücher und habe darin gelesen, dass Sie sich stark mit dem Thema Internationalisierung auseinander setzen.” Dann hätte sie gleich Pluspunkte bei mir gemacht, denn “Hey, die kennt mich.”

4: Jetzt weiß ich endgültig: Sie kennt mich nicht. Denn über dieses Thema habe ich noch nie geschrieben. Und werde es auch ziemlich sicher niemals. Auch wenn ich – ganz ehrlich – ihr Thema noch nicht ganz verstanden habe.

5: Mhhhh. Alles englische Medien. Aber was hat das denn mit meinem hiesigen Medienmarkt zu tun? Schließlich befinden sich dort meine Leser. Kleiner Tipp: Wer ein internationales Thema schon anbietet und vorschlägt, der sollte ich es thematisch auf das jeweilige Land bzw. die Region herunter brechen. Das macht gute PR wie auch guten Lokaljournalismus übrigens aus.

6: Ich verstehe die ganze wirre Aufzählung nicht. Um welches Thema soll es gehen? Ich weiß nur, dass jemand viele Tags in meinen Beitrag integriert haben will. Außerdem: Wer bis hierher gelesen hat, dem werden die unzähligen Schreibfehler aufgefallen sein. Okay, vielleicht spricht die Absenderin nicht deutsch als Muttersprache. Nur: Welches Gefühl vermittelt mir hier ein Übersetzungsunternehmen, das in einem Blog über Medien ein Thema setzen will? Sind in deren Übersetzungen auch so viele Fehler? Regel: Wenn Angebote an Blogger, dann bitte perfekt formuliert.

7: Was habe ich denn davon, frage ich mich am Ende der Anfrage immer noch? Ich meine damit natürlich nichts finanzielles. Aber warum sollten sich meine Leser dafür interessieren? Um was geht es eigentlich genau? Was kann mir dieses Unternehmen an Mehrwert bieten, das nur sie vermitteln können? Genau um diesen Informations-Mehrwert geht es schließlich bei allen Blogger Relations.

Wie von vielen bereits geschrieben: Blogger Relations können sehr erfolgreich verlaufen, wenn sich Unternehmen im Vorfeld mit den Bloggern und ihren Beiträgen wirklich auseinander setzen. Wenn sie es aber so wie diese Dame hier anstellen, landen sie höchstens in einem Blog mit dem eindeutigen Titel: “Blogger Relations: Wie man es nicht machen sollte.”

Wenn Fluglinien Passagiere zu bescheren wissen

Wie viele andere habe ich in den vergangenen Monaten immer wieder über Fluglinien geschrieben, die den Begriff “Service” noch nicht wirklich gehört, verstanden oder umgesetzt haben. Was “zuhören” heißt, hat die Fluglinie WestJet Airlines in ihrem schon jetzt im Social Web gefeierten Weihnachtsüberraschung umgesetzt.

Das Ergebnis: 25 Mio. Views auf YouTube, knapp 150.000 “Daumen hoch” und über 30.000 Kommentare machen deutlich, dass sie damit nicht nur “ihren” Passagieren sondern auch vielen anderen eine wirkliche Überraschung geboten hat, die viele zum Lächeln und zum Hoffen bringt, dass einem selbst das doch auch mal passieren könnte. Also wo sind die – intelligenten – “Kopisten”?!

Kleiner Tipp: Es gibt schönere Geschenke als ein Paar schwarze Socken!

Wenn Personaler ihren Job verfehlt haben

Viele werden diese Erfahrung kennen: Sie steigen – vielleicht wie in diesem Fall sogar frühmorgens – in einen Zug ein, finden sogar einen Platz in einem gerne bereits leicht überfüllten Abteil, wollen sich vor dem nächsten Meeting noch etwas entspannen, durch Unterlagen blättern oder sogar eines dieser aussterbenden Produkte namens Tageszeitung bedienen … doch dazu wird es nicht kommen. Denn genau in Ihr Abteil und natürlich nicht weit von Ihrem bisher noch so ruhigen Platz wird sich ein Herr – ja, es sind meistens Herren – niederlassen, um die ruhige Stimmung für laute Telefonate (denke schon mit Grauen daran, wenn dies bald auch in eingeengten Flugzeugreihen möglich sein soll) oder noch lautere Gespräche mit seinen genauso aktiven Nachbarn zu nutzen. Extrem gesprächige Herrschaften in den Morgenstunden sind mir generell verdächtig. Aber warum sie dazu auch noch den ganzen Zug mitfoltern wollen, bleibt mir ein Rätsel.

Aber okay, so nah, so übel: Vor gut einer Woche durfte ich Ähnliches erleben, bei einer morgendlichen 7.27 Uhr Fahrt mit der Deutschen Bahn von Stuttgart zum DAPR-Seminar nach Frankfurt. Als ich den Zug betrete und meinen reservierten Platz einnehme, ist das Abteil halb voll. Mit mir betreten zwei Frauen den Waggon: Eine etwas jüngere, schlankere, dem gemeinsamen Unternehmen erst kürzlich zugehörig und darum noch etwas unsicher und zurückhaltend; und eine mittelalterliche, kräftige, im Unternehmen erfahrene Blondine, die sich auch als eindeutige Wortführerin herausstellen wird.

Warum ich das weiß? Weil sie von diesem Zeitpunkt an bis zum Ausstieg am Frankfurter Flughafen so laut sprechen werden, dass selbst eine Entfernung von acht Sitzreihen bis zu ihren Tischplätzen nicht davor schützte, ein Hörspiel “Live aus der Firma” zu erleben: Über die aktuelle Arbeitssituation bei der Firma (ich nenne sie hier besser mal nicht), über den Chef der Dicken, sorry Kräftigen (dessen Namen ich auch verschweige), dessen Marotten, über die schwierigen Aufstiegschancen innerhalb des Unternehmens, über die letzen Bewerber – natürlich namentlich -, deren Stärken, Schwächen und komisches Auftreten und natürlich über das heutige Meeting in Frankfurt plus der kommenden Weihnachtsfeier.

Warum diese Themen? Sie ahnen es schon. Bei den beiden herzigen Damen handelte es sich um zwei Personalerinnen des Unternehmens, die Kräftige alteingesessen aber ohne HR-Ausbildung, die Schlanke neu, aber dafür aus der Branche kommend. Zumindest haben sie es so berichtet.

Ich weiß wirklich nicht, was diese beiden geritten hat, dieses Feuerwerk an Insider-Informationen unbedingt laut im Zug an wehrlose Passagiere zu verteilen bzw. zu verbreiten. Nur weiß ich, dass vor allem Frau Kräftig in ihrer Berufswahl verdammt falsch gelegen ist. Denn quatschen, tratschen, lästern stand sicherlich nicht in ihrer “Job-Description”. Oder etwa doch?

P.S.: Nicht dass jetzt ein Aufschrei kommt. Natürlich wird das die meisten Personaler/innen eher erschüttern und nicht betreffen. Nur auch in dieser doch eher sehr sensiblen Branche gibt es Ausrutscher, von denen ich hier berichten musste.

Gedankenspiele-Lesetipps vom 09-12-13

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