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Ideen, Gedanken, Anmerkungen von Dominik Ruisinger – Journalist, Dozent, Coach, PR-Berater, Autor der Fachbücher 'Online Relations' und 'Public Relations'
dominikruisinger hat geschrieben 219 Beiträge für GEDANKENSPIELE by Dominik Ruisinger

Gedankenspiele-Lesetipps vom 23-07-2014

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Gedankenspiele-Lesetipps vom 11-07-2014

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Gute Tabelle zum Content Marketing

Über einen Link von der Email Lounge bin ich gerade auf eine durchaus hilfreiche Tabelle zum Thema Content Marketing der Econsultancy-Community gestoßen. Econsultancy hatte diese bereits im April publiziert und darin einen meiner Meinung nach sehr guten und verständlichen Überblick über die wichtigsten Elemente einer Content-Marketing-Strategie aufgezeigt.

Gerade den erwähnten “7-step guide to success” halte ich in seiner Einfachheit durchaus nachvollziehbar und als Vorlage für den Einstieg ins Content Marketing sehr hilfreich. Gerade auch in Kombination mit der sinnvollen Aufteilung in acht Kernbereiche – von mir hier etwas komprimiert:

  • Strategy als Schlüssel zum Erfolg
  • Format, Content Type und Platform zur Wahl der richtigen Kanäle und Inhalte,
  • Goals und Metrics zur Erfolgsmessung der sauber formulierten Ziele,
  • Sharing Triggers zum Setzen emotionaler Begriffe (naja) sowie
  • begleitende Checklisten.

Dass sich angesichts der Boom-Branche “Content Marketing” – zumindest so lange man diese Sau durch’s Dorf treibt – diese Tabelle in den nächsten Monaten und Jahren weiterhin stark verändern wird, darauf weist bereits Econsultancy selbst hin.

The Periodic Table of Content Marketing, by Chris Lake.

The Periodic Table of Content Marketing

Orkut verschwindet? Danke!

Als ich vor zwei Tagen die News las, dass Google sein Netzwerk Orkut schließen würde – SEO-united.de hat dies etwas genauer beschrieben, da schoss mir persönlich vor allem ein Wort durch den Kopf: Endlich.

Verbunden mit dem Gedanken: Hoffentlich jetzt endgültig. Ich erinnere mich gut, dass bereits Anfang 2013 einige schrieben, dass Google langsam alles vorbereite, das in Brasilien und auch Indien einst sehr beliebte Netzwerk vom Netz zu nehmen.

In einem eigenen längeren Beitrag hatte ich damals nicht nur die Geschichte und den allmählichen Absturz in die Bedeutungslosigkeit von Orkut erzählt. In einem Selbstversuch hatte ich mich selbst über Googles einstigem Hoffnungsträger länger bewegt und einen etwas daten-schaurigen Umgang erlebt. “Bitte schließen”, hieß meine darauf folgende Forderung. Und zwar sofort.

Gut so: Orkut ab 30. September offline
Jetzt, 18 Monate später, soll es endlich wahr werden. “Orkut ist ab dem 30. September 2014 nicht mehr verfügbar“, heißt es direkt auf meinem Orkut-Profil, das ich nie angelegt habe. Endlich, sage ich daher wieder. Bis heute finde ich es schaurig, dass Orkut sämtliche Informationen aus anderen Google-Kanälen automatisch zieht. Aus Google+, meine ich: Das Profil- und das Header-Bild, ebenfalls meine E-Mail, Standort und Geburtstag, die meine Orkut-Freunde sehen können. Und dass ich im angemeldeten Google-Zustand auch bei Orkut automatisch angemeldet bin. Warum gibt es nicht einen klitzekleinen Hinweis darauf, lieber Freund Google?

Ich kann zwar nachvollziehen, dass Google alle User-Daten aus den verschiedenen Services zusammenführt. Aber ist den meisten auch wirklich bewusst, wie weit dieses Zusammenführen geht? Gerade in einer Zeit, in der das Misstrauen bezüglich der Verwendung eigener Daten hoch ist, lässt sich solch eine Handhabe nicht gerade als hilfreiche und vertrauensbildende Maßnahme bezeichnen.

Daher: Tschüss Orkut. Ich werde dich nicht vermissen. Ich bin sogar richtig glücklich über dein Verschwinden. Und dies war bei anderen einstigen Google-Services und Google-Übernahmen wie Piwik, Sparrow, iGoogle und Google Reader ganz anders, wie ich selbst beklagte. Aber das ist auch das einzig Positive zum Schluss.

Nachtrag 06. Juli: Dass Orkut jetzt diese Schließungsentscheidung an seine Account-Inhaber schickt, finde ich ja verständlich.  Aber dass auch alle diejenigen, die niemals einen Account aufgemacht haben und deren Account nur durch das Google+-Profil gefüllt wird, auch eine Mail bekommen, ist pures Spamming.

Orkut Mailing

Mail von Orkut zum Ende des Netzwerkes

Gedankenspiele-Lesetipps vom 24-06-2014

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Gedankenspiele-Lesetipps vom 05-06-2014

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Social Media Cheat Sheet 2014

Auf der Suche nach den richtigen Bildgrößen bei Facebook, Twitter, Google+, Instagram, Pinterest, YouTube oder bei LinkedIn? Salman Aslan von der Marketingagentur Omnicore war mal wieder verdammt fleißig und hat die 2014er Version des Social Media Cheat Sheet online zur Verfügung gestellt. Und wird sicherlich schnell viele Fans gewinnen. Sonst noch Fragen ;-). / u.a. via @danielrehn

Social Media Cheat Sheet

Die Größen aller wichtigen Social Media Instrumente auf einen Blick

 

Gedankenspiele-Lesetipps vom 23-05-2014

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Wenn Studien (k)ein PR-Instrument sind

Kürzlich habe ich gelesen, dass viele Studien vor allem eines produzieren: Heiße Luft. Ich habe eher das Gefühl, dass einige da einiges missverstehen. Denn Studien können ein hervorragendes PR-Instrument sein; aber nur dann, wenn sie glaubwürdige Ergebnisse mit wirklicher Aussagekraft bieten können.

Unter den Punkt “Viel Lärm um fast nichts” fällt auch diese Studie, über die am vergangenen Freitag der PR Report berichtet hat. Der Titel – im PR Report (die Studie selbst ist nicht verlinkt) – ist klar und macht neugierig: “Start-Ups machen viel Heiße-Luft-PR“. Und weiter: “Die Kommunikation neu gegründeter Unternehmen ist auf Social Media fokussiert, auf Jugendliche zugeschnitten und nicht tiefgreifend genug. Davon sind Journalisten überzeugt.” Eine starke, ja harte Aussage, die sich aus der Umfrage der Worldcom PR Group anscheinend so ziehen lässt.

Liest man ein paar Zeilen weiter, fällt die Aussagekraft von Zeile zu Zeile deutlich ab. “An der Umfrage des Netzwerks unabhängiger PR-Dienstleister beteiligten sich mehr als 50 Journalisten aus 13 Ländern in Westeuropa, Zentraleuropa und Skandinavien.” Moment mal – lassen Sie uns gemeinsam rechnen: Wenn wir einfacher halber mal von 52 Journalisten ausgehen, dann bedeutet dies pro Land ganze 4 (!) Journalisten. Die in der Mehrzahl, so die Studie, für Technologie- und/oder Wirtschaftsmedien tätig sind. Also sagen wir 3 Journalisten pro Land. Lassen sich damit noch solche – starken und eindeutigen – Aussagen glaubwürdig treffen?

Lesen und rechnen wir weiter: “Mehr als 60 Prozent von ihnen (also wären dies 2 Journalisten, DR) denken, dass Start-Ups nicht mehr Publizität als andere Unternehmen bekommen. 10 Prozent (das wäre jetzt 1/3 Journalist, DR) sind gar der Ansicht, dass sich die Massenmedien nicht wirklich für Start-Ups interessieren. Nur 29 Prozent (das wäre ziemlich genau 1 Journalist, DR) glauben, dass die Start-Up-Szene derzeit ein populäres Thema in den Massenmedien ist.

Ich will überhaupt nicht an den Aussagen grundsätzlich zweifeln oder sie gar ins Lächerliche ziehen. Das liegt mir fern. Auch ich erhalte immer wieder diese “Heiße-Luft-Pressemitteilungen” gerade von jungen, oftmals Technologie getriebenen Unternehmen. Mit meinem simplen Rechenbeispiel will ich nur verdeutlichen, dass diese Studie nichts dazu beitragen kann, den persönlichen Eindruck zu stützen bzw. sie sich vielmehr mit ihren Aussagen auf sehr dünnem Eis bewegt.

Wenn ich solche klaren und durchaus medien- und aufmerksamkeitswirksamen Aussagen treffe und diesen eine eigene Studie zu Grunde lege, dann sollten die Studienergebnisse glaubwürdig sein. Wenn sich in unserem Fall die “mehr als 50 Journalisten” auf ein einziges Land bezogen hätten, dann hätte ich okay gesagt – auch wenn die Zahl der hiesigen für Technologie- und Wirtschaftsmedien verantwortlichen Journalisten in die hohen Hunderte gehen mag. Beim Sample von 50 Journalisten aus 13 Ländern sind diese Aussagen dagegen völlig wirkungs- und aussagelos.

Was lernen wir daraus: Studien sind ein hervorragendes PR-Instrument – für Unternehmen wie für PR-Agenturen. Nur sollte jeder bei einer Studie möglichst genau auf die Zahl der Teilnehmer blicken. Ansonsten ist die Studie nicht nur nicht-repräsentativ, sie hat auch eher negative Auswirkungen auf die Glaubwürdigkeit des Studien-Absenders.

Gedankenspiele-Lesetipps vom 15-05-2014

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