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Gedankenspiele zu Online Relations vom 31. Mai 2012

durch Beratungsaufträge, Seminare und Workshops u.a. bei der Knappschaft in Bochum, der Internationalen Geothermiekonferenz in Freiburg oder der DAPR in Frankfurt kam ich in den letzten drei Wochen zu fast nichts anderem. Jetzt ist es aber wieder soweit – schließlich hat sich einiger Lesestoff in meinem Reader angehäuft. Ein kleiner Auszug an Empfehlungen.

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Medienarbeit und der persönliche Kontakt
Blogs, Facebook, Twitter, Google+ – Social Media Aktivitäten sind immer festerer Bestandteil der Unternehmenskommunikation. Aber wie sieht es eigentlich mit den persönlichen Gesprächen aus? Im Blog von Fink & Fuchs PR zeigt Michael Zell auf, wie wichtig und von welch zentraler Bedeutung diese gerade in der Medienarbeit sind, schließlich sei PR auch People-Business. “Unsere Erfahrung aus dem täglichen Kontakt zu Medienvertretern zeigt, dass (…) die Kontaktpflege zu Redakteuren, aber auch nicht-traditionellen Mittlern wie Bloggern, ist Dreh- und Angelpunkt für die erfolgreiche Medienarbeit im Rahmen der PR-Strategie – dabei führend per Telefon oder Mail, aber auch zunehmend über soziale Medien wie Twitter und Facebook.”

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Freie Journalisten und das Urheberrecht
Die Diskussion um das Urheberrecht bleibt eines der Top-Themen des Jahres. Einen klugen Beitrag – samt vieler nützlicher Links – leisten die Freischreiber, die begründen, warum sie sich nicht an der Aktion “Wir sind die Urheber” beteiligen. So zeigten sie sich verwundert über die Aussage, dass der “behauptete Interessensgegensatz zwischen Urhebern und Verwerten ein abwegiges Bild unserer Arbeitsrealität” entwerfe. Vielmehr treffe genau dieser Gegensatz freie Journalisten in ihrer Arbeitsrealität: “Nach unserer Wahrnehmung haben freie Autoren gerade ziemlich selten das Problem, von gierigen Nutzern “entrechtet” zu werden. Für ihre wiederholte “Entrechtung” dagegen sorgen die Verlage.”

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Unternehmen und die Nachwuchssuche
Wie wichtig und notwendig Feedback ist, um die Kompetenzen der eigenen Azubis nachhaltig zu fördern, beschreibt Helge Weinberg in seinem Blogbeitrag. Denn nur so lassen sich die fachlichen wie sozialen Kompetenzen des Nachwuchses wirklich fördern. Seine klare Aussage: “Lernen ist ohne Feedback nicht möglich.” Dazu gibt er wichtige Hinweise, was ein wirkungsvolles Feedback ausmacht.

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Google und der Knowledge Graph
Unter dem Namen “Knowledge Graph” rollt Google derzeit ein Feature aus, was gesuchte Begriffe gleich in ihrem Zusammenhang zeigt. Wie sehr sich damit die Suchmaschine zum eigenen Zielort ihrer suchenden Nutzer weiterentwickelt, beschreibt netzwertig in einem hochspannenden Beitrag. Denn ja: Auch ich selbst bin von diesen Möglichkeiten tief beeindruckt, sollten die Ergebnisse wirklich die Wünsche ihrer Nutzer auch wirklich treffen. Wer einen Blick auf das folgende Video wirft, wird schnell die Dimension bewusst werden.

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Social Media und die veränderte Kommunikation
Das Social Web verändert die Kommunikation – gerade für Unternehmen in der Kommunikation mit ihren Kunden. Doch wie Julian Grandke richtig schreibt: Social Media verändert die Kommunikation bedeutet vor allem, “dass durch Social Media die Erwartungen und Gewohnheiten des Konsumenten grundlegend verändert werden”. Dies hat Auswirkungen auf viele Kommunikationszweige – Webseiten, Hotlines, Werbung -, worauf Unternehmen reagieren müssen, wie er anhand von Beispielen konkret aufzeigt.

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Corporate Blogs und die sozialen Satelliten
Angeregt von einem Blogposts macht sich Kerstin Hoffmann Gedanken darüber, warum Corporate Blogs auf den eigenen Webspace gehören, warum Google+ und Facebook nicht das eigene Unternehmensblog ersetzen können und welche Inhalte dennoch gut im Social Networks aufgehoben sind. Fazit: “Wer hochwertigen Content zu bieten hat, sollten ihn unbedingt auf eigener Plattform selbst anbieten, kontrollieren – und auch die suchmaschinentechnischen Vorteile davon sollten ihm selbst zugute kommen”. Ein Blog-Post über die Kommandozentrale, über Satelliten, den Kontrollverlust und die SEO-Relevanz.

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GM und der Facebook-Rückzug
Kurz vor dem Facebook-Börsengang beschloss GM, sein Facebook-Werbebudget zu streichen. Auf Futurebiz macht Jan Firsching deutlich, dass dieser Rückzug weniger mit Facebook als vielmehr damit zu erklären ist, dass GM bislang der strategische Ansatz fehlte und sich wenig aktiv zeigte – gerade auch im Vergleich zum großen Konkurrenten Ford. Sein Fazit: “Das Problem von General Motors ist nicht Facebook, sondern die definierten Ziele und die Strategie.”

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Über dominikruisinger

Ideen, Gedanken, Anmerkungen von Dominik Ruisinger – Journalist, Dozent, Coach, PR-Berater, Autor der Fachbücher 'Online Relations' und 'Public Relations'

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